Spendenaufruf

Anzeige
Andrea Nielson (hinten), Ingeborg Stoller von der Bürgerinitiative gegen Rechts und Bürgermeister Rainhard Zug suchen Spender für eine „Stolperschwelle“. Sie soll an die Menschen im ehemaligen Arbeitslager Wiesenfeld erinnern. Foto: zz

Stolperschwelle als Mahnmal

Glinde. Mit einer „Stolperschwelle“ soll an die Menschen erinnert werden, die im ehemaligen Arbeitslager Wiesenfeld, das während des zweiten Weltkriegs von 1942 bis 1945 in der Stadt existierte, umgekommen sind. Das Lager musste damals den Wohnungen weichen, die auf den Fundamenten der ehemaligen Baracken entstanden. Heute erinnert bis auf eine Gedenktafel im Rathaus nichts mehr daran.
Mit einer Schwelle aus Messing soll nun an das Arbeitslager erinnert werden. Ingeborg Stoller und Andrea Nielson von der Initiative gegen Rechts wollen diese Projekt durchführen. Geplant ist, eine ein Meter lange und zehn Zentimeter breite Stolperschwelle von dem Kölner Künstler Gunter Demnik, der auch die „Stolpersteine“ entwickelt hat, herstellen zu lassen. Die Stolperschwelle soll allein aus Spendenmitteln finanziert werden.
Dazu Ingeborg Stoller: „Die Kosten betragen etwa 2000 Euro. Jeder kann daran symbolische Anteile gegen Zahlung von 20 Euro pro Zentimeter erwerben.“ (zz)

Wer für dieses Projekt spenden möchte, wende sich für weitere Informationen an Ingeborg Stoller, Tel.: 711 20 41
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige