Stadtteilarchiv Hamm folgt dem Feuersturm

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Mittelstraße Ecke Lohhof, 1943. Eine Liftfaßsäule steht heute immer noch an der gleichen Stelle Foto: wb

Rundgang zeigt die Spuren der Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg

Hamm Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils, ein trauriges Kapitel in Hamburgs Geschichte ist der Feuersturm. Geht man aufmerksam durch die Hammer Straßen, lassen sich noch etliche Anzeichen erkennen, die darauf hindeuten, dass sich hier einst Schreckliches abgespielt hat. In der Nacht vom 27. auf den 28. Juli 1943 wurde unser Gebiet zu 96 Prozent zerstört. Lediglich die Hausfassaden blieben stehen, mussten aber vielfach in der Nachkriegszeit abgerissen werden, da alles so gewackelt hatte und instabil geworden ist. Ein Stadtteilrundgang mit historischen Fotos und fachkundigen Erläuterungen lassen die Geschichte lebendig werden. So steht beispielsweise eine Litfaßsäule immer noch an der Stelle, an der schon in der Vorkriegszeit eine stand. Am Sonntag, 31. Juli, um 16 Uhr führen wir Sie unter dem Titel „Narben des Sturms“ durch die Carl-Petersen-Straße, die früher Mittelstraße hieß. Treffpunkt ist der Nordausgang des U-Bahnhofs Hammer Kirche. Die Kosten betragen 5 Euro und sind bitte bar und passend zu entrichten. Am Dienstag, 2. August, geht es im Geschichtscafé des Stadtteilarchivs Hamm, Carl-Petersen-Straße 76, Hofzugang, um die Bombenangriffe auf Hamm und angrenzende Stadtteile. Los geht es um 14.30 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 Euro einschließlich Bewirtung. Begleitend dazu können Sie bis zum 24. August in unseren Räumen die Ausstellung „Die längste Nacht“ betrachten und die gleichnamige Broschüre mit Zeitzeugenberichten erwerben. Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm

Weitere Infos: Stadtteilarchiv Hamm
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