Stadtteilarchiv Hamm: Gegen das Vergessen

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Enthüllung von Stolpersteinen vor dem ehemaligen Kinderkrankenhaus Rothenburgsort im Oktober 2009 Foto: Stadtteilarchiv

Geschichtscafé lädt am 2. Februar ein

Hamm Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils, „Früher war alles besser“, so der typische Ausspruch manch älterer Person. Doch je mehr über die NS-Zeit geforscht und gesprochen wird, umso seltener hört man diesen Satz. Es kommt Licht in die dunkle Seite der deutschen Geschichte. Bücher, Zeitungsartikel und Fernsehsendungen erinnern immer wieder an die Judenverfolgung. Aber auch andere Menschengruppen waren Repressalien ausgesetzt oder mussten gar ihr Leben opfern. Wer nicht den Kriterien der Nationalsozialisten entsprach, wurde kurzer Hand „ausgesondert“. Hierzu zählten neben den Juden u. a. die Sinti und Roma, Kommunisten, Wehrkraftstörer, Behinderte und Homosexuelle. Sie wurden inhaftiert, kamen in Konzentrationslager. Mehr als 50 geistig und körperlich behinderte Kinder wurden beispielsweise im ehemaligen Kinderkrankenhaus Rothenburgsort ermordet. Die meisten waren nicht einmal drei Jahre alt. Heute erinnern Gedenktafeln und sogenannte Stolpersteine dort und an vielen Orten an die Gräueltaten. Verbunden damit ist die Hoffnung, dass sich so Schreckliches nicht wiederholen möge.
Damit noch mehr Licht in das Dunkel kommt, beschäftigt sich das Geschichtscafé im Stadtteilarchiv Hamm, Carl-Petersen-Straße 76, Hofzugang, mit Hitlers Haltung gegenüber den Menschen, die nicht in das System passten. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 2. Februar, um 14.30 Uhr. Der Eintritt kostet inklusive Kaffee und Kuchen fünf Euro. Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm
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