Stadtteilrundgang durch Borgfelde

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Volksschule für Jungen und Mädchen, aufgenommen 1930 Foto: Stadtteilinitiative Hamm

Stadtteilarchiv Hamm zeigt Interessierten am 14. August das eigene Quartier

Hamm Liebe Hammerinnen und Hammer, Stadtteilrundgänge bieten eine hervorragende Möglichkeit, ein Quartier besser kennen zu lernen. Kaum ein Anbieter ist hierfür besser geeignet als die Hamburger Geschichtswerkstätten. Haben sie doch im Laufe ihrer jahrelangen Forschungsarbeit mit ungezählten Zeitzeugen gesprochen und sich das Wissen nicht nur angelesen. Im Mittelpunkt stehen persönliche Schilderungen der alltäglichen Erlebnisse, die in keinem Geschichtsbuch zu finden sind. Die nächste Gelegenheit bietet das Stadtteilarchiv Hamm am Sonntag, 14. August, um 16 Uhr an. Diesmal geht es ins benachbarte Borgfelde. Die Klaus-Groth-Straße und Umgebung wird unter Zuhilfenahme von großformatigen Fotos geschichtlich betrachtet. In dem Gebiet liegt beispielsweise die Schule Burgstraße, eine von fünf Hamburger Versuchsschulen, die einst auch Loki Schmidt besuchte. Ein neues Erziehungsprogramm motivierte die Kinder zur freien Mitarbeit und zum selbstständigen Denken. Rohrstöcke oder Maßregelungen gab es an dieser Schule nicht – sehr ungewöhnlich für die damalige Zeit. Bei der Herstellung der Tische und Stühle halfen die Eltern mit. Neben dem Unterricht wurden Gymnastik- und Werkkurse sowie ein Theaterkreis angeboten. In einem Orchester spielten Eltern, Lehrer mit ehemaligen Schülern zusammen. Das Schulheim an der Kieler Förde bot für die meisten Kinder, die überwiegend aus Arbeiterfamilien stammten, die einzige Möglichkeit, zu verreisen. Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm

Treffpunkt ist um 16 Uhr die U-Bahnstation Burgstraße. Die Kosten betragen 5 Euro (bitte bar und passend). Weitere Infos: Stadtteilarchiv Hamm
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