Stadtvillen für Billstedt

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61 neue Wohnungen, darunter 28 öffentlich geförderte Seniorenwohnungen sollen am Schleemer Park entstehenFoto: Czerner Göttsch Architektur und L.

Bezirk einigt sich mit Bauträger auf Planung

Von Marco Thielcke
Billstedt. Das Wohnungsbauprojekt am Schleemer Park in Billstedt geht in die nächste Phase. Bezirk und Eigentümer einigten sich vergangene Woche in einem Durchführungsvertrag auf den geplanten Wohnungsbau an der Möllner Landstraße. Dieser Vertrag legt fest, unter welchen Auflagen die Hiba AG, der Bauträger, auf dem Grundstück bauen darf. Das Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung schrieb fest, dass auf dem Gelände 28 öffentlich geförderte Seniorenwohnungen entstehen sollen. Mit der Einigung kann der Eigentümer nun den Bauantrag einreichen.
Am Schleemer Park sollen drei sogenannte Doppelvillen gebaut werden. In den dreigeschossigen Wohnhäusern entstehen 61 Wohnungen. Mindestens 21 von ihnen sollen als Eigentumswohnungen verkauft werden. Das generationenübergreifende Konzept des Hamburger Architektenbüros, Czerner Göttsch, sieht in den Häusern Zwei- bis Vierzimmerwohnungen vor. Die Neubauten entsprechen den neuesten Energiestandards und können bei Bedarf im Passivhauskonzept gebaut werden. Die historische Fabrikantenvilla an der Möllner Landstraße mit fünf Mietwohnungen steht auch auf dem Gelände, soll aber erhalten bleiben. „Auch der Baumbestand auf dem 6000 Quadratmeter umfassenden Grundstück wird in den Plänen berücksichtigt und bleibt bestehen“, sagt Sorina Weiland, Pressesprecherin des Bezirks-
amt Hamburg-Mitte. Das Grundstück war vorher im Besitz der Hamburger Gaswerke und den Hamburgischen Elektrizitätswerken und wurde 2012 für den Wohnungsbau freigegeben. (mt)
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