Stromkästen als Kunstobjekte

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Anja Renziehausen (links), regionale Politikbeauftragte der Deutschen Post Hamburg, Bürgermeister Rainhard Zug und Anke Pohlmann von der Glinder Stadtverwaltung freuten sich, dass der von dem Künstler Sven Briesener gestaltete neue Kasten so gut gelungen istFoto: zz
Glinde. Die Stadt wird bunter und schöner. Denn nach und nach werden auf die oft tristen und meist verdreckten und verschmierten Telefon- und Postkästen, die nicht gerade eine Schönheit sind, durch anerkannte Künstler extravagante Graffiti gesprüht. Am Freitag wurden in der Möllner Landstraße 121 gegenüber Aldi und am Kreisel ins Gewerbegebiet Berliner Straße zwei neu gestaltete Kästen fertig und dem Bürgermeister und seiner Stadt quasi „übergeben“. „Ich freue mich jedes Mal, wenn ich diese jetzt insgesamt 19 Kästen sehe, die vorher grau und hässlich waren und nun mit ihren frischen Farben und wunderschönen Motiven der Stadt ein tolles Aussehen verleihen“ sagte Rainhard Zug.
Die Kosten für den von der Post genutzten Kasten in der Möllner Landstraße übernahm die Deutsche Post. Etwa 200 Euro kostete dies das Unternehmen. Etwa das Doppelte mussten Margit und Olaf Kröplin, die Inhaber der Firma Hansa Eis zahlen. „Ihr“ Kasten ist dabei aber auch doppelt so groß wie der neu gestaltete Kasten der Post und zudem beidseitig besprüht.
„Was auf den Kästen nicht erlaubt sind, ist das Aufsprühen von Werbung und werbenden Symbolen und ähnlichem“, sagt Anke Pohlmann, die in der Glinder Stadtverwaltung für die Verschönerung der Kästen zuständig ist. Wer „seinen“ Kasten, der vielleicht schon lange stört und unansehnlich ist, ebenfalls besprühen lassen möchte, sollte sich an sie direkt wenden – Tel.: 710 02 515. (zz)
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