Süßes von der Kinderbischöfin

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Da staunt der kleine Sawan, aber die Süßigkeiten nimmt er gern Foto: Malte Betz
Hamburg. Ganz geheuer war es dem anderthalbjährigen Sawan anfangs nicht: dieses große Mädchen mit dem Gewand, dem Stab und der imposanten Kopfbedeckung. Aber die Tüte mit Süßigkeiten in ihrer Hand brachte die beiden dann doch zusammen. Weit über hundert dieser Nasch-Geschenke verteilten die „Hamburger Kinderbischöfe“ und ihre Helfer am vergangenen Wochenende an Kinder in der Flüchtlingsunterkunft am Mattkamp. Eine der Würdenträgerinnen ist Zoe Cecille. Im Hintergrund ihr Helfer, Kinderpriester Niclas (beide 11).
Alter Brauch
Jährlich werden drei Fünftklässler der Wichern-Schule zu Kinderbischöfen auf Zeit gewählt. Sie wollen Sprachrohr für die Belange von Kindern in Hamburg sein, dieses Jahr unter dem Motto: Kinder auf der Flucht. Sawan floh mit seinen Eltern und den Geschwistern im August 2013 aus Syrien, nachdem ihr Stadtviertel in Damaskus von den Regierungstruppen unter Beschuss genommen worden war. Die Hamburger Kinderbischöfe gehen zurück auf einen mittelalterlichen Brauch, der in ganz Europa verbreitet war. (bez)
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