U-Burgstraße:Wo bleibt der Kiosk?

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Anwohnerin Kirsten Schuett findet – wie andere U-Bahn- und Busfahrgäste – die Haltestelle Burgstraße nicht ansprechend  Foto: Röhe

Hochbahn plant Neueröffnungen. Doch es gibt Probleme

Von Matthias Röhe
Hamm
„Klasse, dass die U-Bahn-Haltestelle Burgstrasse endlich barrierefrei ist. Allerdings sind sowohl der Zeitschriften-Kiosk als auch der Kaffee- und Brötchen-Stand seit vier Wochen geschlossen“, sagt Kirsten Schuett. Die Anwohnerin geht fast täglich zur Haltestelle und ist verärgert: „Auch der Imbiss ist seit mehreren Monaten geschlossen. Der Bahnhof wurde zwar modernisiert, wirkt aber mit den geschlossenen Metall-Jalousien, die mit Graffiti verziert sind, regelrecht abstoßend.“  Vor allem können dort derzeit weder Fahrgäste, Anwohner und Touristen noch Busfahrer (die dort ihre Pause einlegen) Zeitung, Kaffee oder Brötchen kaufen. „Es wäre schön, wenn die kleinen Stände geöffnet hätten. Beim Umsteigen vom Bus in die U-Bahn habe ich mir immer eine Kleinigkeit zu essen gekauft“, sagt Tatjana Schulz, die regelmäßig die U2 nutzt.  

„Es wäre schön, wenn die kleinen Stände geöffnet hätten. Beim Umsteigen vom Bus in die U-Bahn habe ich mir immer eine Kleinigkeit zu Essen gekauft“
U2-Fahrgast T. Schulz


Die Hochbahn teilt mit, dass es im Zuge des barrierefreien Umbaus der Haltestelle Burgstraße einige Änderungen gegeben habe. Auch wenn diese Änderungen nicht zwingend mit den Umbaumaßnahmen zusammenhingen, habe die Hochbahn die Maßnahmen als Anlass genutzt, einige deutliche Verbesserungen auch im Bereich der Verkaufsbereiche vorzunehmen.
„Hinsichtlich Kiosk und Bäcker verfolgen wir hier ein neues, attraktiveres Konzept als bislang. Hierfür ist eine Komplettsanierung notwendig. Wir rechnen mit einer Wiedereröffnung Ende Februar/Anfang März 2015“, sagt Christoph Kreienbaum, Sprecher der Hamburger Hochbahn. „Beim Imbiss sind wir noch in einer rechtlichen Auseinandersetzung mit dem bisherigen Mieter. Das Ergebnis müssen wir nun abwarten. Erst dann können wir eine Einschätzung abgeben, wann eine Wiedereröffnung möglich ist.“ (mr)
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1 Kommentar
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Rainer Stelling aus St. Georg | 26.01.2015 | 11:20  
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