Unermüdlicher Einsatz

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Wolfhard F. Klatt (l.), Stifter Friedrich Wilhelm Kröger und Dr. Kirstin Faupel-Drevs engagieren sich für die Carsten Kröger Stiftung Fotos: Christa Möller
 
Für sein Engagement wurde Friedrich Wilhelm Kröger mit der „Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes“ ausgezeichnet

Die Carsten Kröger Stiftung engagiert sich seit15 Jahren im Stadtteil

Von Christa Möller
Billstedt/Horn
Friedrich Wilhelm Kröger ist unermüdlich im Einsatz für Kinder und Jugendliche in Billstedt und Horn. Mit Hilfe der Carsten Kröger Stiftung, die er vor 15 Jahren gemeinsam mit Ursula und Timm Kröger gegründet hat, unterstützt er beispielsweise Projekte von Vereinen und Schulen in den beiden Stadtteilen. Stiftungszweck ist, Kinder und Jugendliche zu Toleranz und Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft und den einzelnen Mitmenschen zu erziehen sowie Vorurteile, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus abzubauen. Bei Gründung der Stiftung habe er nicht im Traum daran gedacht, das 15-jährige Bestehen noch selbst zu erleben, sagt der vielfältig ehrenamtlich aktive Senior, dessen soziales Engagement vor zwei Jahren mit dem Bürgerpreis der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte und im März dieses Jahres mit der „Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes“ in Bronze gewürdigt wurde.

Trotz derzeitiger Niedrigzinsphase konnte die Stiftung im vergangenen Jahr 36.862,82 Euro erwirtschaften. Nach Abzug einer Rückstellung in Höhe von 11.966 Euro würden im Jahr 2016 insgesamt 25.000 Euro ausgeschüttet. Eine stolze Summe, die aufgeteilt wird und unter anderem dem Rauhen Haus für den Dringsheider Sommer, dem BUND für das Billstedter Kinder-Natur-Projekt und der Gemeinde Philippus und Rimbert für die Jugendkantorei zugute kommt. „Für operative, also Eigenprojekte, sind 7.000 Euro reserviert“, erklärt Kröger, der regelmäßig mit Schülern das Jüdische Museum in Berlin besucht. Und erstmals seien jetzt größere Aktivitäten in Flüchtlingsunterkünften geplant, beispielsweise bei Sommerfesten.
Der Gründer verwaltet Gelder und Aktivitäten persönlich, so dass Stiftungsgelder und Spenden ohne Abschlag direkt den geförderten Projekten zugute kommen.
Zum Stiftungsvorstand gehört neben ihm die Pastorin Dr. Kirstin Faupel-Drevs von der Kirchengemeinde Schiffbek und Öjendorf. Sie engagiert sich besonders in den Flüchtlingsunterkünften. „Herr Kröger ist vielen Menschen in der Gemeinde bekannt, er gehört zum Billstedter Urgestein“, sagt Dr. Faupel-Drevs lächelnd. „Die Unterstützung der Kinder und Jugendlichen kommt an den richtigen Stellen an.“ Und sie ergänzt mit Blick auf den Runden Tisch Billstedt, der sich um Flüchtlinge und andere Menschen in Not im Stadtteil kümmert, und dessen Mitinitiatorin sie ist, „auch da hat er eine wichtige Stimme im Stadtteil.“

Ein starkes Team

Pastorin Bettina Schweikle ist Vorstandsmitglied der Kirchengemeinde Philippus und Rimberg, sie bemüht sich unter anderem um die Siedlung Dringsheide.
Komplettiert wird der Vorstand von Rechtsanwalt Wolfhard F. Klatt, seit zwölf Jahren Mitglied im Kirchengemeinderat der Gemeinde in Schiffbek und Öjendorf. Er bietet kostenlose Rechtsauskunft im Mehrgenerationenhaus Merkenstraße an und ist in der Stiftung aktiv, „weil die Stiftung ganz speziell die Kinder und Jugendlichen in diesem schwierigen Stadtteil fördert. Das war mir wichtig, deswegen habe ich mich auch in der Kirche engagiert.“

Die Stiftung ist für jede Spende dankbar (Spendenkonto Haspa: IBAN DE55200505501280101252) Wichtig: Schon jetzt können Interessierte ihre Förderanträge für das Jahr 2017 stellen. Diese können noch bis 31.Dezember per E-Mail an stiftung.c.k.@billhorn.de gerichtet werden. Der Vorstand entscheidet über die Vergabe
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