Vorbereitung auf die Berufswelt

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Hannah Riederer (14), Lorenzo Vernickel (15), David Kieslich (15), Lehrer Claus-Hinrich Behrens  (Abteilungsleiter der Stadtteilschule der Klassen 8-10) und Julia Berühl (14) präsentieren auf einer Infotafel ihre Erfahrungen mit dem „Boy and Girls Day“ sowie ihrem Betriebspraktikum 2012.  Foto: Röhe

Arbeitsagentur, Handels- und Handwerkskammer kooperieren mit Wichernschule

Horn. „Betriebspraktika und Unterrichtseinheiten mit Schwerpunkt Bewerbungstrainings gab es schon immer. Früher war es aber eher einzelorientiert, heute ist ein umfangreiches Netzwerk unabdingbar“, sagt Lehrer Claus-Hinrich Behrens  (Abteilungsleiter der Stadtteilschule der Klassen 8-10). Genau deshalb gibt es zunehmend Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen. Solche Kooperationen sind nicht nur ein erfolgreiches Instrument, um junge Menschen beim Übergang von der Schule ins Berufsleben zu unterstützen – vielmehr profitieren auch Unternehmen und Betriebe von der Kooperation mit den Schulen. So führe der direkte Kontakt zu den Schülern zur gezielten und effizienten Vergabe der eigenen Praktikums- und Ausbildungsplätze. Jedes Unternehmen könne sich mit seinem Namen und seinen Ausbildungsmöglichkeiten in der Schule präsentieren und nicht zuletzt im Unterricht für die eigene Branche werben.
Im Rahmen des alljährlichen „Boys and Girls-Day“ gehen Schüler der 9. Klasse für einen Tag in ein Unternehmen. „Ich war einen Tag lang in einer Zahnarztpraxis. Zwar hat es mir Spaß gemacht, mit den Patienten zu sprechen und Vorbereitungen für den Zahnarzt zu treffen, aber ich brauche mehr Abwechslung“, sagt Lorenzo Vernickel. Sein Berufswunsch steht für den 15jährigen fest: Landschaftsgärtner. „Da ist man an der frischen Luft und hat verschiedene Arbeitsplätze.“ Auch Schülerin Hannah Riederer hat ihre Erfahrungen gemacht. Die 14jährige war in einer Metallwerkstatt. Ob es „der Beruf fürs Leben“ sein wird, weiß sie aber noch nicht.
Tage wie diese und mehrwöchige Praktika sind elementar. Insbesondere für Unternehmen und Berufe, die bei den Jugendlichen nicht auf den ersten Blick im Fokus stehen, ist eine Kooperation die ideale Möglichkeit, die Vielfalt der Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten aufzuzeigen und sich von der Konkurrenz auf dem Ausbildungsmarkt positiv abzuheben. Die Möglichkeiten der Kooperation reichen von Informationsveranstaltungen über Betriebserkundungen bis hin zu unterschiedlichen Formen von Betriebspraktika.
Bei einer Info-Veranstaltung kamen jetzt Vertreter der Wichern-Schule, Handwerks- und Handelskammer sowie der Arbeitsagentur zusammen, um eine Kooperation zu intensivieren. (mr)
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