Was der Feuersturm änderte

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Die alte Mittelstraße 79 bis 81 im Jahr 1927 Foto: Stadtteilarchiv Hamm

Am 26. Juli lädt die Stadtteilinitiative Hamm zum Rundgang ein

Hamm Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils, etwas über die Geschichte vor der Haustür zu erfahren, ist sehr spannend. Betrachtet man doch anschließend die Gegend auf einmal mit völlig anderen Augen. Am Sonntag, 26. Juli, geht es um den Feuersturm, der fast auf den Tag genau vor 72 Jahren im Juli 1943 das Gesicht der Carl-Petersen-Straße, früher hieß sie übrigens Mittelstraße, komplett veränderte. „Narben des Sturms“ heißt dieser Stadtteilrundgang. Auch heute noch ist die Carl-Petersen-Straße eine beliebte Einkaufsstraße. Früher war die Vielfalt jedoch noch deutlich größer: Fotogeschäfte, Gärtnerei, Schuhwaren, Schneiderei, Kolonialwaren, Kinos, Wäscherei, Konditorei, Schlachter, Weinhandlung, Uhrmacher, Gaststätten, Zigarrenhandlung, Färberei, Leihbücherei, Butterhandlung, Beerdigungsinstitut, Grünwaren, Frisör, Kaffeehandlung, Optiker, Speiseeis, Lederwaren, Hausstandswaren und ein Wettbüro, um nur einige zu nennen. Fast in jedem Haus befand sich ein Geschäft – und die Hausnummern reichten von 1 bis 126! Ja, sogar Heiraten war möglich: In der Mittelstraße 46 befand sich das Standesamt 5a und 5b. Terrassenhäuser rundeten das Bild ab. Heute wären sie heiß begehrt, bieten sie doch eine vor Straßenlärm geschützte begehrte Wohnlage. Wer dabei sein möchte: Der Rundgang startet um 16 Uhr am U-Bahnhof Hammer Kirche, Nordseite, auf dem Geesthang. Die Kosten betragen 5 Euro und sind wie immer bar und passend zu entrichten.

Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm
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