Wo Engagement gefragt ist

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Freiwilligenbörse 2014 im Börsensaal: Die Besucher informieren sich an den Ständen Foto: wb

16. Aktivoli-Freiwilligenbörse am 1. Februar in der Handelskammer

Hamburg Sonntag, den 1. Februar, sollten sich alle im Kalender markieren, die sich für 2015 vorgenommen haben, anderen zu helfen: Dann findet im Börsensaal der Hamburger Handelskammer am Adolphsplatz in der Innenstadt die 16. Hamburger Aktivoli-Freiwilligenbörse statt.

„1.000 Freiwilligen-Jobs – die Welt des Ehrenamts“, heißt es auf den knallgelben Plakaten mit dem großen blauen A wie Aktivoli. In diesem Jahr präsentieren sich 157 gemeinnützige Projekte, Organisationen und Initiativen aus den Bereichen Soziales, Politik, Kultur, Umweltschutz.

Neue Aussteller


Hauptveranstalter ist die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Hamburg. Projektkoordinatorin Sandra Berkling sagt: „Unter den Ausstellern befinden sich in diesem Jahr 20, die bislang noch nicht an der Börse teilgenommen haben, zum Beispiel die Hamburger Kinder- und Jugendhilfe e.V., die Jugenderlebniswelten e.V., der Landesmusikrat, die Philatelistische Bibliothek oder die BG Baskets.“
Die meisten Projekte richten sich an Erwachsene ab 18 Jahren, aber es gibt auch einige, die sich auch an Jugendliche richten oder sogar speziell an diese (wie z. B. die Deutsche Waldjugend Landesverband Hamburg e.V.). Eine obere Altersgrenze existiert nicht, hier ist allerdings die Art der Aufgabe ausschlaggebend. Für manche Aufgaben wie etwa die Wartung eines Schiffes (es sind wieder viele Vereine mit maritimem Bezug mit von der Partie) ist eine gewisse Mobilität erforderlich, die eventuell älteren Personen nicht mehr zugemutet werden kann.
Wo ist der Bedarf an Freiwilligen besonders groß? Dazu Projektkoordinatorin Berkling: „Ein Bereich, in dem händeringend Freiwillige gesucht werden, ist die Offene Seniorenarbeit. Die Offenen Seniorentreffs benötigen dringend mehr freiwillige Helfer, da die meisten von ihnen von Ehrenamtlichen geleitet werden. Auch für die Unterstützung von Senioren selbst z. B. im Rahmen von Nachbarschaftshilfe werden mehr Freiwillige benötigt.“
Die Bereitschaft der Hamburger, sich freiwillig zu engagieren, wird im Landesnetzwerk Aktivoli als sehr hoch eingeschätzt, und die Tendenz steigt. Berkling: „Wir verzeichnen jedes Jahr zwischen 5.000 und 6.000 Besuchern.Und laut dem letzten Hamburger Freiwilligensurvey von 2009 sind 29 Prozent der Hamburger/innen freiwillig engagiert, das ist eine erfreulich hohe Zahl.“
Ein kleiner Wermutstropfen: Die Zahl der Institutionen aus dem Bereich Sport bei der Börse und dem Landesnetzwerk Aktivoli könnte größer sein. Die Organisatoren betonen: „Sportvereine und –verbände sind uns überaus willkommen und wir arbeiten daran, noch mehr Institutionen aus dem Sport für Aktivoli zu interessieren.“ (wb)

Aktivoli-Freiwilligenbörse, 1. Februar, 11 bis 17 Uhr, Börsensaal der Handels-kammer. Die Veranstaltung ist großteils barrierearm. So werden einige Vorträge werden durch Gebärdendolmetscher begleitet. Es gibt einen Begleitdienst für Besucher mit Behinderung und ein taktiles Bodenleitsystem im Ausstellungsbereich.

Weitere Infos: Aktivoli-Freiwilligenbörse
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