Zeitzeuge berichtet

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Schule Roßberg. Hier wurde Günter Lucks 1935 eingeschult Foto: Stadtteilarchiv Hamm

Günter Lucks, Jahrgang 1928, berichtet über seine Erlebnisse

Horn Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils, es ist immer etwas Besonderes, mit einem Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen, gerade wenn der Betroffene auch noch offen über seine Kindheit zwischen Kommunismus und Hakenkreuz berichtet. Günter Lucks, Jahrgang 1928, hat seine Erlebnisse in der NS-Zeit nicht nur in Büchern verarbeitet, sondern spricht freimütig vor Gruppen darüber. Nach „Ich war Hitlers letztes Aufgebot“ und „Hitlers vergessene Kinderarmee“ erschien jetzt ganz frisch „Der rote Hitlerjunge“. Seine Eltern waren Kommunisten, der Onkel in der SPD, aber Günter wollte unbedingt zum Jungvolk. Zu Hause hörte er immer wieder, wie übel diese Organisation sei, weil sie die Jugend verderbe. Aber die Uniformen, mit denen bereits einige Schüler zum Unterricht erschienen, hatten es ihm angetan. Die Eltern blieben jedoch hart. Am Vorabend des Kriegsausbruchs wies ein HJ-Fähnleinführers den Vater auf die Pflicht zur Anmeldung zum Jungvolk hin. Am 1. September 1939 erhielt Günter im HJ-Heim in der Hasselbrookstraße den ersehnten Mitgliedsausweis. Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm

Am Dienstag, 3. November, um 14.30 Uhr ist Günter Lucks zu Gast im Geschichtscafé des Stadtteilarchivs Hamm, Carl-Petersen-Straße 76, Hofzugang. Der Eintritt beträgt 5 Euro inkl. Kaffee und Kuchen.
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