Zu Pferd gegen Lauben-Einbrecher

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Die „Kavallerie“ im Einsatz: Mitglieder der Reiterstaffel unterwegs auf der Billerhuder Insel Foto: wb

Die Reiterstaffel der Hamburger Polizei ist auch in Kleingärten unterwegs

Von Thomas Oldach
Rothenburgsort
Aktuell ist die Hamburger Polizei in nahezu allen Bereichen regelrecht im Stress. Das Treffen des OSZE-Ministerrats in der Hansestadt am 8. und 9. Dezember fordert alle Ressourcen (das Wochenblatt berichtete). Doch deshalb sollten die Einbrecher nicht auf bessere Chancen hoffen. Denn die Polizei zeigt auch mit ihrer Reiterstaffel Präsenz. Etwa auf der Billerhuder Insel.

Kleingartenvereine in Sorge

Gerade dort ist die Zahl der Einbrüche nach Wochenblatt-Informationen in diesem Jahr massiv angestiegen. Wurden im Bereich des verstecktes Kleingartenparadieses im Herzen Hamburgs im vergangenen Jahr noch nicht einmal 10 Einbrüche gemeldet, seien es nach Wochenblatt-Informationen in diesem Jahr schon mehr als 70 gewesen. Man beobachte diese Entwicklung mit großer Sorge, hieß es aus Kreisen der betroffenen Kleingartenvereine: „Wenn wir Feste innerhalb der Kolonie speziell für Senioren veranstalten, steigt die Zahl der Einbrüche besonders an“, heißt es: „Da müssen Banden dahinterstecken.“

Kripo: Keine „verstärkte Einbruchslage“

Die Polizei stuft die Lage allerdings als weniger dramatisch ein. Grundsätzlich sei zwar im Winterhalbjahr ein Anstieg an Zahlen festzustellen: „Das liegt aber regelmäßig an unbefugten Nutzern der leerstehenden Lauben in den Kleingärten. Eine verstärkte Einbruchlage ist jedoch nach Aussage der dortigen Kripo nicht erkennbar“, sagt die Polizeipressestelle. Die Reiterstaffel werde gleichwohl im Konzept zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchs eingesetzt. Und so können sich auch die Laubenbesitzer auf der Billerhuder Insel, in der Horner Marsch sowie am Horner Kreisel darüber freuen, dass die berittene Polizei zu unterschiedlichen Zeiten Präsenz zum Schutz der Bürger und deren Eigentum zeigt.
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