Zugang für alle

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Der U-Bahnhof Merkenstraße gehört zu den Stationen, die als nächstes barrierefrei ausgebaut werden sollen. Bislang hat die Station nur einige Rolltreppen und keinen Aufzug. Der Bahnhof der U2 (ganz wenige Züge der U4 sind ebenfalls hier unterwegs) ist mit den Buslinien 133 und 432 verknüpft Foto: fbt

HHA baut barrierefreie Stationen für insgesamt 180 Millionen Euro

Von Frank Berno Timm
Hamburg
Die Hamburger Hochbahn (HAA) will auch 2016 den barrierefreien Ausbau ihrer U-Bahnhöfe fortsetzen. Wie das Unternehmen mitteilt, wird es im kommenden Jahr diverse Projekte geben. Vom 2. Juli bis 30. Oktober wird es Sperrungen auf der Strecke Volksdorf – Großhansdorf (U1) geben. Außer aufwändigen Brückenarbeiten werden die Stationen Buchenkamp, Schmalenbek, Ahrensburg West und Ost barrierefrei hergerichtet. Buckhorn und Ohlstedt können ohne Betriebsunterbrechung ausgebaut werden. Auch die Stationen Stephansplatz und Klosterstern werden fertiggestellt.
Im Zuge der U2 kommen die Merkenstraße, Hagendeel und die Joachim-Mähl-Straße an die Reihe. Damit, so die Hochbahn, würden gleichzeitig elf Haltestellen ausgebaut. In zwei Jahren werden dann sechs Haltestellen im Stadtzentrum überarbeitet, darunter die Lübecker Straße, Hoheluftbrücke, Habichtstraße, Uhlandstraße, Langenhorn Nord und Meersdorfer Weg. Hierfür kündigt die Hochbahn „nur mehrere kurze Sperrungen“ an.
Im Jahr 2018 werden die Arbeiten fortgesetzt, bis zum Ende der Baumaßnahmen sollen den HHA-Angaben nach 74 Stationen barrierefrei zugänglich sei. Alles in allem geht es um 33 Haltestellen und rund 180 Millionen Euro. In der ersten Phase wurden für 21 Bahnhöfe rund 32 Millionen Euro bezahlt. Zuletzt war die Station Rauhes Haus eröffnet worden, damit ist die gesamte U4 barrierefrei.
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