Zurück nach dem Brand

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Nele und Anika freuen sich, endlich wieder in den eigenen vier Wänden zu schlafen Foto: Grell

Erste Bewohner nach Bunker-Unglück eingezogen

Rothenburgsort Die Katastrophe nach dem Bunkerbrand in der Marckmannstraße in Rothenburgsort, bei der Hunderte von Anwohnern plötzlich auf der Straße standen und in Hotels untergebracht werden mussten, scheint sich dem Ende zu nähern. Die ersten Mieter konnten schon am vergangenen Freitag in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Anwohner und die Immobilienverwaltung „Frank-Gruppe“ trafen sich deshalb zu einem gemeinsamen Fest, das von allen gemeinsam organisiert worden war und viel Unterstützung durch Spenden aus der Nachbarschaft erhalten hatte. „Wir sind so glücklich, endlich wieder in den eigenen vier Wänden schlafen zu können“, strahlten Anika und Nele, die im Hotel und bei Bekannten untergebracht waren. Es war ein langes Warten für die Freundinnen und auch eine Zeit der Unsicherheit. „Wir wussten ja gar nicht, ob wir überhaupt wieder zurück könnten“, erinnert sich Anika. „149 von 223 Wohnungen sind jetzt von den Behörden wieder für den Bezug freigegeben“, so Clemens Thoma am vergangenen Freitag. In diesen Wohnungen habe man keine, auf den Brand zurückzuführenden gesundheitsgefährdende Stoffe mehr gefunden.
Anderen war am Freitag noch nicht nach Feiern zumute, denn auch weiterhin blieben die Wohnungen, die direkt gegenüber dem Bunker liegen, gesperrt. Die Hoffnung liegt nun bei den Ergebnissen der aktuellen Schadstoffuntersuchungen. (kg)
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