Zwei Jubiläen auf der Elbinsel Kaltehofe

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Die romantischen Pumpenhäuschen stehen zwischen großen Industriegebäuden Foto: Grell

Fünf Jahre Wasserkunst und 20 Jahre WasserForum werden mit dem Fest der Elemente in Hamburg-Rothenburgsort gefeiert

Rothenburgsort Romantisch sehen die kleinen Pumphäuschen auf der Elbinsel Kaltehofe mitten in der Landschaft aus und wirken geradezu winzig und zerbrechlich neben den großen Industriegebäuden der Umgebung. Lange begehrt für Wohnungsbau, wurde dieses Areal erhalten und dient heute als Museum und Erholungsfläche zugleich. Mit einem Tag der offenen Tür feierte die Stiftung Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe gleich zwei Jubiläen. Vor fünf Jahren öffnete die Wasserkunst auf der Elbinsel ihre Tore, und seit 20 Jahren zeigt das WasserForum Norddeutschlands größte Ausstellung zur Wasserver- und Abwasserentsorgung. Zum Erhalt dieses Objektes und dem Programm, das heute für Familien angeboten wird, sagt Umweltsenator Jens Kerstan: „Mit dem naturpädagogischen Angebot leistet die Stiftung einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Naturschutzes und vermittelt die Bedeutung von stadtnahen Erholungsräumen.“ Auf Kaltehofe ist innerhalb von fünf Jahren ein gelebtes Denkmal entstanden, das die Bedeutung der Wasserversorgung für die moderne Großstadt authentisch nachempfinden lässt. So hat sich Kaltehofe für viele Besucher zu einem fast magischen Ort entwickelt, den sie immer wieder besuchen. Das ehemalige Wasserwerk auf der Elbinsel belieferte Hamburg fast 100 Jahre lang mit Trinkwasser. Die europaweit einzigartige Anlage bestand ehemals aus 22 Filterbecken und den vom Architekten der Speicherstadt, Franz Andreas Meyer, entworfenen Schieberhäuschen. Zur Stiftung gehören heute noch zwei Museen, die aus alten Zeiten berichten. In einem zweiten Gebäude, im ehemaligen Pumpenhaus von Hamburgs ältestem Wasserturm, präsentiert sich mit dem WasserForum eine moderne Ausstellung zur heutigen Versorgung. Nach der Stilllegung des Werks auf Kaltehofe blieb die Insel rund 20 Jahre sich selbst überlassen. Ein Grund dafür, dass hier ein Drittel der in Deutschland vorkommenden Fledermausarten lebt und weit über 40 Vogelarten zwischen den geschützten Pflanzen brüten. Seit 2011 ist das ehemalige Wasserwerk auf der Elbinsel für die Öffentlichkeit zugänglich. Der nächste Event wird das „Fest der Elemente“ am 3. Oktober, 10 bis 18 Uhr, sein. Dann dreht sich alles um Wasser, Feuer, Erde und Luft. (kg)

Weitere Infos: Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe
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