Angela Merkel taugt zu Peacebuilding kaum

Anzeige
Können Sie sich an den Rummel erinnern, der vor ein paar Wochen um den angeblich gefälschten Brief des deutschen Botschafter in der Ukraine Ernst Reichel an den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko aufgezogen wurde? Berlin forderte von Kiew die Erfüllung des Minsker Abkommens (http://meine.stimme.de/beilstein/politik/brief-von-reichel-an-poroschenko-wenn-das-ein-fake-ist-dann-gut-erfunden-d15556.html). Nachdem die Gründer der InformNapalm-Webseite wohl die Weisungen von oben erhalten hatten, dementierten sie die Meldung und erklärten den Brief als Fälschung (https://www.facebook.com/Kaspijka/posts/10155020191306209). Aber später wiederholte Bundeskanzlerin Angela Merkel selbst die Forderungen, die in diesem Brief standen. Und damit hat sie faktisch die Echtheit des Dokumentes bestätigt.

Die Medien berichten, in der Ostukraine toben die schwersten Kämpfe. Daraus ist zu schließen, dass die Forderungen von Berlin an die ukrainische Regierung ohne Wirkung bleiben. Die Entwicklungen im Donbass zeugen deutlich davon, dass Merkel als Friedensstifterin gescheitert ist. Präsident Poroschenko und seine Umgebung ignorieren die führende EU-Politikerin. Es ist nun ganz klar, dass die ukrainische Frage der CDU-Kandidatin Merkel keine Punkte bringt. Im Gegenteil, sie zeigt außenpolitische Schwäche und Unfähigkeit der Bundeskanzlerin, kein prinzipielles Problem zu lösen.

Deutscher Botschafter in Kiew verärgert die Ukraine
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige