Deutscher Tierschutzpreis 2012

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Preisträgerin Maribel Rico will sich auch weiterhin für schlecht behandelt Hunde einsetzen. Foto: HTV

Erster Preis für ehrenamtliche Mitarbeiterin des Tierschutzvereins

Hamm. „Ich freue mich sehr über den Preis. Die Jury hat erkannt, dass auch das polarisierende Thema „Rasselisten bei Hunden“ für den Tierschutz von großer Relevanz ist. Ich bedanke mich von Herzen bei allen, die mich bei der Umsetzung der Kampagne unterstützt haben“, so die Preisträgerin Maribel Rico. Die Auszeichnung ist mit 3000 Euro dotiert. Mit großem Engagement entwickelte die ehrenamtliche Mitarbeiterin des Hamburger Tierschutzvereins eine Aufklärungskampagne, um gegen das ungerechtfertigte Negativ-Image der sogenannten „Listenhunde“ vorzugehen. Zu diesen Hunderassen zählen beispielweise der American Staffordshire Terrier und der Pitbull Terrier. Aufgrund ihrer Rassezugehörigkeit sind diese Hunde nach dem Hamburger Hundegesetz als unwiderleglich gefährlich eingestuft und zu einem Leben hinter Gittern im Tierheim verurteilt, unabhängig davon wie friedfertig sie tatsächlich sind.Trotz der erfolgreichen Kampagne zeichnet sich jedoch leider ab, dass der Hamburger Gesetzgeber nicht willens ist, das Hamburger Hundegesetz zugunsten der Listenhunde zu ändern. Die Chance auf eine Vermittlung in Hamburg würde diesen Hunden somit dauerhaft verwehrt. „Wir sind bestürzt, weil diese Entscheidung gegen jeden Sachverstand geht. Ich bin mir sicher, dass auch Frau Rico sich nicht entmutigen lässt“, so Tierheimleiterin Katharina Woytalewicz. (hfr)
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