Die Schulpflicht gilt

Anzeige
Kein Schulfrei für Hamburger Schüler zum G20-Gipfel Symbolfoto: thinkstock

Eltern dürfen Kinder aber entschuldigen

Hamburg Der G20-Gipfel sorgt auch bei Eltern für Verunsicherung. Kann man seine Kinder an den beiden Tagen unbesorgt zur Schule schicken? Oder sollen sie vorsichthalber lieber zu Hause bleiben? Vor allem der Schulweg erscheint vielen problematisch, wenn die Kinder auf Bus und Bahn angewiesen sind. Pressesprecher der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB), Peter Albrecht, erklärt dazu: „Der Unterricht findet grundsätzlich statt, die allgemeine Schulpflicht gilt. Für die staatlichen Schulen im Umkreis der G20-Sicherheitszonen, wie die Ganztagsgrundschule Sternschanze oder die Katharinenschule, gilt, dass bis 14 Uhr regulärer Unterricht stattfindet und eine Betreuung bis 18 Uhr sichergestellt wird.“ Der Pressesprecher schränkt ein: „Eltern können ihr Kind mit einer konkreten Begründung am Tag des Gipfels in der Schule abmelden, wenn dem Schulbesuch unüberwindbare Hindernisse entgegenstehen, die sich im Zusammenhang mit dem Gipfelgeschehen ergeben oder der Schulweg als nicht zumutbar empfunden wird.“ Private Schulen können eigenständige Regelungen treffen.
Schulleiter der Europaschule Gymnasium Hamm, Sven Kertelheim, erklärt: „Die Vorgabe der Schulbehörde ist eindeutig: Schule findet statt.“
Eltern hätten jedoch immer das Recht, ihre Kinder zu Hause zu lassen, wenn Ihnen das zu gefährlich erscheine. Die stellvertretende Schulleiterin, der Stadtteilschule Hamburg-Mitte, Antje Zingel erklärt: „Bei Schülern, die
von weiter her kommen, werden wir es akzeptieren, wenn deren Fehlen begründet entschuldigt wird.“ (ros)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige