Feuer in Wohnung gelegt

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Polizei konnte den vermutlichen Brandstifter festnehmen Symbolfoto: Wb

Opfer erlitt eine Rauchvergiftung

Horn Ein 33-jähriger Deutscher wurde wegen des Verdachtes eines Tötungsdeliktes gesucht. Jetzt hatten die Beamten Erfolg: Am Nikolaustag nahmen sie den Tatverdächtigen fest. Das hatte sich ereignet: Der 33-Jährige wohnte bei einem Mann (45), dem späteren Opfer. Am Morgen des 2. Dezember lag der 45-Jährige noch im Bett, als er durch Benzingeruch und Geräusche wach wurde. Der Mann stand auf und bemerkte jetzt, dass die Zimmertür verschlossen war und es im Flur seiner Wohnung ganz offensichtlich brannte. Jedenfalls konnte er offenen Flammen erkennen. Geistesgegenwärtig trat er das Glas der Schlafzimmertür ein und konnte das Feuer im Flur selbständig löschen. Anschließend informierte er die Polizei.
Der Tatverdächtige war flüchtig. Der Geschädigte erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung. Fahndungsmaßnahmen führten zuerst nicht zur Festnahme des 33-Jährigen. Die Staatsanwaltschaft Hamburg beantragte daraufhin einen Haftbefehl gegen den 33-jährigen Beschuldigten. Am 6. Dezember sah der Geschädigte den 33-Jährigen vor seiner Haustür. Er verständigte daraufhin sofort die Polizei. Die Beamten konnten den 33-Jährigen widerstandslos festnehmen. Zwischenzeitlich wurde gegen den Beschuldigten ein Unterbringungsbefehl erlassen. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. (mr)
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