Junge Marokkaner verhaftet

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Einer der jungen Männer gilt als Intensivtäter Symbolfoto: wb

Die jungen Männer waren im Flüchtlingsunterkunft am Bullerdeich untergebracht

Hammerbrook Der eine beging einen brutalen Straßenraub in Altona, der andere brach in Geschäfte ein: Jetzt hat die Polizei zwei junge Marokkaner in der Flüchtlingsunterkunft am Bullerdeich in Hammerbrook verhaftet.
Wie die Polizei mitteilte, soll der 17-Jährige am 19. März mit zwei anderen jungen Männern einen Straßenraub im Bereich Struenseestraße in Hamburg-Altona begangen zu haben. Die drei Täter schubsten einen 15-Jährigen zunächst vom Fahrrad, schlugen und traten dann auf ihn ein ein. Der 17-Jährige nahm dem wehrlosen Opfer anschließend das Handy Samsung Galaxy S5 sowie dessen Geldbörse ab. Als das Opfer zu Fuß flüchtete, verfolgte der 17-Jährige gemeinsam mit einem Komplizen das Opfer. Der Geschädigte holte Passanten zu Hilfe. Letztlich brachen der Tatverdächtige und der Mittäter die Verfolgung des Opfers ab. Nach umfangreichen kriminalpolizeilichen Ermittlungen konnte der 17-jährige Marokkaner, der polizeilich als Intensivtäter geführt wird, als Tatverdächtiger identifiziert werden. Er hatte sich zwischenzeitlich nach Schweden abgesetzt, war aber dann wieder nach Hamburg gekommen – und am Bullerdeich gelandet, wo inzwischen auffällige „MuFl“, minderjährige unbegleitete Flüchtlinge, gesondert betreut werden, da es mit dieser Gruppe immer wieder Probleme gibt. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte nicht nur gegen den 17-Jährigen einen Haftbefehl, sondern auch gegen einen 16-jährigen Marokkaner: Er soll in eine Apotheke, in ein Restaurant, in ein Internetcafé sowie in ein Geschäft
eingebrochen sein. Die beiden jungen Männer wurden im Amtsgericht in die Haftabteilung gebracht. (wb)
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