Nach zwei Bunkerbränden

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Schwarzer Rauch liegt über der Marckmannstraße Foto: citynewstv

Innenbehörde kündigt Überprüfung aller Gebäude an

Rothenburgsort Um 4.23 Uhr am vergangenen Dienstag ging der Notruf bei der Feuerwehr ein. Als die ersten Retter von der Feuerwache Berliner Tor und Billstedt eintrafen, war die Marckmannstraße bereits in dichten Rauch gehüllt. Gegen 7 Uhr kam es in dem als Tischlerei genutzten Hochbunker sogar zu einer Explosion. „Wir hatten mit einer schlagartigen Druckwelle zu tun, die so stark war, dass in der Straße abgestellte Fahrräder durch die Luft gewirbelt wurden“, sagte Feuerwehrsprecher Thorsten Grams am Brandort. Da der etwa 25 Meter hohe Bunker mit seinen dicken Wänden keine Fenster hat, konnte die Druckwelle nur durch die beiden Türen entweichen. Am gegenüberliegenden Gebäude zerbrachen Scheiben und Autos wurden verschoben. In dem Gebäude aus dem Zweiten Weltkrieg lagerten etwa 100 Tonnen ätherische Öle. 30 Anwohner und 15 Feuerwehrleute wurden verletzt. Nachdem es am vergangenen Sonnabend zu einem weiteren Brand in einem Hochbunker in Bahrenfeld kam, kündigte die Innenbehörde eine Überprüfung aller Bunker an. Innensenator Michael Neumann (SPD) besuchte den Unglücksort in Rothenburgsort. Die Schadenshöhe ist noch unbekannt. (mr)
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