Pflegerin unter Verdacht

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Rettungswagen der Hamburger Feuerwehrwerden immer wieder in Hamburger Altenheime gerufen Foto: Timm

„Tötung durch Unterlassen“: Gegen eine Mitarbeiterin aus Billstedter Altenheim wird ermittelt

Billstedt Seit 14. Mai steht der „Verdacht des versuchten Tötungsdelikts durch Unterlassen“ gegen eine Pflegerin aus einem Billstedter Altenheim im Raum. Staatsanwaltschaft und Mordkommission ermittelten gegen eine 43-jährige Pflegekraft. Wie mitgeteilt wird, hätten zwei Söhne einer 72-jährigen Bewohnerin bei einem Besuch bemerkt, dass ihrer Mutter nicht mehr reagierte und atmete. Sie riefen über den Zimmernotrufknopf die Pflegerin, die nicht festgestellt habe, dass eine Reanimierung möglich gewesen wäre. Stattdessen habe sie das Zimmer wieder verlassen. Laut Polizei rief ein Sohn die Feuerwehr und reanimierte seine Mutter gemeinsam mit einer Ärztin, die zufällig im Haus war. Um welches der Bill-stedter Altenheime es sich gehandelt hat, wollte die Polizei aus Täterschutzgründen nicht offenbaren. Staatsanwältin Nana Frommbach zufolge befindet sich die Pflegerin, gegen die sich die Ermittlungen der Polizei richten, nicht in Untersuchungshaft. (fbt)
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