Polizei Hamm hat Raser im Visier

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Für Beobachtungen und Eingaben wendet man sich am besten per Email an Kay Freund im PK41. Die Adresse: pk41verkehr@polizei.hamburg.de Foto: Stefan Dombert

Sievekingsallee und Klaus-Groth-Straße stehen im Fokus von Hauptkommissar Kay Freund, neuer Chef der „Prävention und Verkehr“-Abteilung

Von Stefan Dombert
Hamm
Die Polizei, dein Freund und Helfer – auf wen sollte dieser Satz besser passen als auf Polizeihauptkommissar Kay Freund? Als neuer Leiter der Abteilung „Prävention und Verkehr“ hat er Ende August seinen Dienst im Polizeikomissariat 41 am Sievekingsdamm angetreten. Der 55-Jährige verfügt über langjährige Erfahrungen als Dienstgruppenleiter (15 Jahre), Zugführer (10 Jahre) und natürlich als Streifenpolizist. Seine vorherigen Reviere waren in Rahlstedt (PK38) und Poppenbüttel (PK35). Seine reichhaltigen Erfahrungen vereint Kay Freund mit viel Ehrgeiz – denn in seinem neuen Revier möchte er verkehrstechnisch einiges bewegen. „Für mich ist es wichtig, für den Bürger ein guter Ansprechpartner zu sein, die Sorgen und Bedürfnisse ernst zu nehmen“, umreißt Freund seine Philosophie. Das A und O dafür ist für ihn, sein Revier bestens zu kennen. Dazu wird er, sobald es seine Zeit zulässt, gemeinsam mit den Bürgernahen Beamten (BüNaBe) seine Ortskenntnisse zu erweitern. „Die ,BüNaBes‘ sind das Aushängeschild der Wache – und sie machen einen vernünftigen Job“, weiß Freund. Für ihn sind besonders Hamm-Süd und Rothenburgsort sehr anspruchsvoll – ein Drittel der Flächen sind Gewerbegebiete. „Dort herrschen natürlich ganz andere Interessen als bei den Bewohnern“, weiß der Polizeihauptkommissar. Beide gilt es, hautnah kennenzulernen und in Einklang zu bringen. Doch auch der Schulwegsicherung sowie der Verkehrserziehung für Flüchtlinge hat sich seine Abteilung momentan ganz besonders verschrieben. Darüber hinaus arbeitet man eng mit den Bezirksversammlungen zusammen, zum Beispiel wenn es um das Thema „Tempo 30 in der Klaus-Groth-Straße“ geht. Als akutes Problem hat Polizeihauptkommissar Freund die rasenden Transporter besonders auf der Sievekingsallee ausgemacht. „Die kloppen da mit ihren tonnenschweren Sprintern durch und gefährden Alles und Jeden – das werden wir beenden“, hat er sich vorgenommen. Mit hochmodernen Geräten, die extra aus der Verkehrsdirektion geliehen werden, will Freund dem Problem Herr werden. „Ich hoffe, dass die Fahrer diesen Artikel lesen und sich zurücknehmen – sonst lernen sie auf andere Art.“ Und die kann teuer werden. So sehr sich Freund auf seine neuen Aufgaben und sein neues Revier gefreut hat – das OSZE-Treffen im Dezember und der G20-Gipfel im nächsten Jahr nehmen nicht nur ihn, sondern auch Tausende Kollegen in ganz Hamburg über Gebühr in Anspruch. „Das werden Wahnsinns-Einsätze, die Deutschland so noch nie gesehen hat“, erklärt der 55-Jährige mit ernstem Unterton. Ein durchaus schwieriger Start in seine neue Herausforderung, doch Kay Freund hat in seiner Karriere schon andere Extremsituationen gemeistert.

Jederzeit für jeden Bürger ansprechbar:
Die Abteilung „Prävention und Verkehr“ ist auch auf Hinweise und Beobachtungen der Bürger angewiesen. Wo wird rücksichtslos gerast? Was drückt noch im Verkehrssektor? „Mir macht der Kontakt zum Bürger einfach Spaß“, erklärt Kay Freund.
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