Zwölf Jahre für Todesschützen

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Bordellbesucher und Todesschützer muss für zwölf Jahre hinter Gitter Symbolfoto: thinkstock

Staatsanwaltschaft hatte lebenslange Haft gefordert

Billstedt Weil er mit den Leistungen einer Prostituierten nicht zufrieden war, erschoss Baftjar H. (23) am 15. März dieses Jahres den Wirtschafter des Bordells „Relax“ in der Billstedter Hauptstraße. Der Täter und das Opfer hatten sich um den Liebeslohn gestritten.
Jetzt bekam der Täter vom Hamburger Landgericht sein Urteil: Er muss für zwölf Jahre hinter Gitter. Der Staatsanwalt hatte wegen Mordes eine lebenslange Haftstraße gefordert. Der Vorsitzende Richter erklärte das milde milde Urteil so: „Wir wollen dem jungen Angeklagten das Leben nicht verbauen.“ Die Milderungsgründe waren: Er hatte sich gleich nach der Tat den Beamten im Billstedter Polizeirevier gestellt. Außerdem war er zur Tatzeit betrunken (1,6 Promille).
Der Vorsitzende Richter empfahl dem Angeklagten, er solle sich therapeutisch behandeln lassen, da er immer noch eine erhebliche Gefahr für die Öffentlichkeit darstelle. Er neige zu schnellen Wutausbrüchen und seine Hemmschwelle zu Gewalttaten sei sehr gering. (je)
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