„Abenteuer 2. Liga“ ist beendet

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Viel gelernt: Marlen Hacke (r.) und Maike Zeppernick von den 1. Damen des THC Horn/ Hamm können schon wieder lachen, obwohl ihr Team aus der 2. Bundesliga abgestiegen ist

1. Tennis-Damen des THC Horn/Hamm wollen es in der Regionaliga wieder wissen

Von Christian Hanke

Winterhude Das „Abenteuer 2. Bundesliga“ ist für die
1. Damen des THC Horn-Hamm nach einem Jahr bereits beendet. Mit nur einem Sieg und fünf Niederlagen sind die Spielerinnen aus dem Stadtpark als Vorletzter abgestiegen und schlagen im nächsten Jahr wieder in der Regionalliga Nord auf.

„Die Enttäuschung war nach der Niederlage gegen Union Münster in der letzten Begegnung natürlich groß“, erzählt Trainer Thomas Andersen. Zumal der Abstieg von Horn/ Hamm erst in dieser letzten Partie entschieden wurde. Ein Sieg hätte den Klassenerhalt bedeutet. Aber Münster setzte drei ausländische Profis ein, gegen die die Damen von Horn / Hamm chancenlos waren. „Wir haben mit demselben Team wie in der Regionalliga gespielt. Wir haben nur zwei Ausländerinnen im Kader. Um in der
2. Bundesliga mithalten zu können, hätten wir wie die anderen Clubs einige Profis verpflichten müssen. Das wollen wir aber nicht“, erläutert Thomas Andersen. Daher kommt der Abstieg nicht überraschend.

Horn/Hamm hat den Einzug in die 2. Bundesliga, der durch den Rückzug eines anderen Teams zustande gekommen war, von vornherein als „Abenteuer“ betrachtet. Umso spannender, dass der Abstieg erst in der letzten Begegnung gegen Union Münster besiegelt wurde. „Wir hatten bis zuletzt die Chance, die Klasse zu halten. Das hat die Motivation der Spielerinnen oben gehalten“, erzählt Andersen. Eine Partie, gegen Mitabsteiger Zehlenorfer Wespen, konnte Horn/Hamm sogar mit 5:4 gewinnen. Jana Hildebrand, einheimische Spitzenspielerin des Stadtpark-Clubs, gewann dabei sowohl Einzel wie Doppel.
Am Ende wich die Enttäuschung über den Abstieg doch der Zuversicht, in der Regionalliga wieder erfolgreich zu spielen. „Ich habe lange mit den Spielerinnen gesprochen. Wir sind gestärkt aus der 2. Bundesliga herausgekommen. Haben die Qualität durch viele Partien mit höherklassigen Spielerinnen verbessert“, so Thomas Andersen. So spielte die Schwedin Sandra Roma, die Nummer zwei bei Horn/Hamm, gegen die ehemalige Weltklassespielerin Patty Schnyder aus der Schweiz, die für den DTV Hannover antrat.

Das Interesse an den Spielen der 2. Bundesliga war groß. Jeweils etwa 150 bis 200 Zuschauer sahen die drei Heimspiele der 1. Damen auf der Anlage im Stadtpark. „Wir hatten glücklicherweise bei allen drei Partien gutes Wetter“, verrät Andersen, der sich nun über den Aufstieg der zweiten Damen freuen kann. Die Mannschaft konnte am Sonntag den HTHC-2 mit 5:4 sclagen.
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