Abgeschmettert!

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Tobias Beiersdorf (l.) versucht den Schmetterball zu blocken. In dieser Partie gelang den Oststeinbekern noch ein 3:2 Sieg gegen Gastgeber VG WiWa Foto: Thomas Hoyer
 
Die 2. Herren des OSV (hinten v.l.): Martin Kauffeldt, Arne Kämpfer, Hauke Grader und Patrick Klose; (vorne v.l.): Tobias Beiersdorf, Hendrik Hofmann, Jan Schneider Daniel Staroste und Matthias Bansemer. Es fehlt Eric v. Porthan Foto: Hoyer

Oststeinbeker Volleyballer ohne Zuspieler chancenlos

Oststeinbek Ohne echten Zuspieler mussten die Verbandsliga-Volleyballer des Oststeinbeker SV am letzten Spieltag auskommen, den die VG WiWa in der Sporthalle Bandwirkerstaße in Wandsbek ausrichtete. Zwar gab es gegen die Gastgeber zunächst einen mühevollen 3:2 Sieg, doch in der zweiten Partie, in der sich zu allem Überfluss noch ein Spieler verletzte, waren die Oldies chancenlos, verloren gegen GW Eimsbüttel glatt in drei Sätzen, bereits die vierte Niederlage im achten Spiel.
Rüdiger Barth, Sebastian Lemke und Jörn Schneider, die drei etatmäßigen Zuspieler, standen am letzten Spieltag urlaubs- und berufsbedingt nicht zur Verfügung. So musste diesmal Martin Kauffeldt in die Bresche springen, von Hause aus ein Mittelblocker. „Eigentlich ist Martin für diese Position nicht wirklich geeignet“, sagt Abteilungsleiter und Spieler Jan Schneider. Doch machte er seine Sache recht gut. Nach verlorenem ersten und vierten Satz und zwei gewonnenen Durchgängen konnten sich die Oststeinbeker gegen die VG WiWa im Tiebreak schließlich mit 15:12 durchsetzen.
In der zweiten Partie gegen GW Eimsbüttel musste der OSV dann auch noch auf Außenangreifer Tobias Beiersdorf verzichten, der eine private Verpflichtung hatte. Hinzu kam Verletzungspech: Matthias Bansemer fiel Mitte des ersten Satzes mit Schulterbeschwerden aus, so dass der als Coach an der Seitenlinie sitzende Hendrik Hofmann einspringen musste, der nach einem Unterarmbruch noch nicht richtig fit ist.
In der Summe einfach zu viele Probleme, um dem Gegner richtig Paroli bieten zu können, weshalb man schließlich klar in drei Sätzen den Kürzeren zog. „Es waren zwar gute Spieler da, aber eine derartige Aufstellung gab es noch nie und wird es hoffentlich auch nicht wieder geben“, lautete das Fazit von Jan Schneider.
Nach der letzten Saison, die aufgrund vieler Ausfälle mit einem enttäuschenden achten Platz endete, nachdem man ein Jahr zuvor mit fast derselben Truppe noch Meister geworden war, wollen die Oststeinbeker in dieser Serie eigentlich wieder ganz oben mitspielen. Im Kader stehen 18 Spieler, mehr als bei den meisten Konkurrenten.
Ihre große Stärke ist die Erfahrung, denn zehn Akteure haben bereits die 40 überschritten, darunter der 48-jährige Arne Kämpfer, im Block eine unersetzliche Größe. Mit Diagonalangreifer Matthias Bansemer, der zu Beginn der letzten Serie an der Schulter operiert werden musste und von der ersten Mannschaft in das Verbandsligateam wechselte, und Mittelblocker Patrick Klose vom Tus Berne kamen zwei neue Akteure dazu. Wieder fit ist Daniel Staroste, der vergangene Saison mit einer Knieverletzung passen musste.
Der Auftakt verlief mit zwei Siegen recht viel versprechend, doch am zweiten Spieltag wurden beide Partien verloren. Zu welchen Leistungen die Routiniers noch fähig sind, zeigten sie anschließend in heimischer Halle gegen den ETV (3:0) und den Harburger TB (3:1). „Die haben wir komplett aus der Halle geschossen“, so OSV-Abteilungsleiter Jan Schneider. „Wenn alle Mann an Bord sind, können wir jedes Team schlagen.“

Nächste Gegner der Oststeinbeker in eigener Halle sind am Sonnabend, 21. Nov., ab 13 Uhr 1. VC Norderstedt und VG Elmshorn
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