ASV Hamburg trotz Unterzahl das bessere Team

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Glindes Nicas Lorenzen (r.) klärt gegen ASV-Kapitän Alesson Fernandes Arguelho Foto: Thomas Hoyer

TSV Glinde stand am Ende mit zwei Mann mehr auf dem Platz – doch es reichte nur für ein 1:1

Horn/Glinde Fast 60 Minuten spielte der ASV Hamburg gegen den TSV Glinde in Unterzahl. Während der letzten Viertelstunde standen sogar nur noch neun Kicker der Gastgeber auf dem Platz. Doch am Ende hieß es 1:1. In den ersten 25 Minuten besaß der ASV mehr Spielanteile und einige Möglichkeiten, vor allem durch den dribbelstarken Mahir Jernane, der nach 120 Sekunden knapp das Tor verfehlte und in der 17. Minute nach einem tollen Sololauf an TSV-Keeper Mirko Brandt scheiterte. Um so überraschender war das 1:0 der Glinder, die bis dahin kaum stattgefunden hatten. Nach Freistoß von Marcel de Almeida versenkte Christopher Scheele das Leder per Kopf (26.). In Folge war das Team von Trainer Frank Kehr für einige Minuten voll da. Einen Schuss von Trainersohn Tobias konnte Hakan Ucan in letzter Sekunde abblocken (31.); nicht einmal 60 Sekunden später hatte Marvin Wörner das 2:0 auf dem Fuß, doch vereitelte ASV-Keeper Shahin Ahmadi die gute Chance. Als der wenige Minuten zuvor verwarnte Sohrab Nouri in der 33. Minute mit Gelb-Rot wegen Handspiels vom Platz musste, hätte man erwartet, dass nun der TSV das Heft in die Hand nehmen würde. Aus zwei Freistößen konnte der Gegner kein Kapital schlagen. Der erste Schuss von Serdar Sinik bereitete Keeper Brandt keine Schwierigkeiten, der zweite Freistoß verfehlte knapp das Tor (36./ 38.). Kurz darauf besaßen die Glinder ihre vorerst letzte Chance. Tim Peckmanns Schuss war viel zu harmlos. Trotz Unterzahl dominierte der ASV nach dem Seitenwechsel. Mahir Jernane , schnappte sich das Leder nach kurz ausgeführter Ecke, trat an, umkurvte Torwart Brandt und schob zum verdienten Ausgleich ein (48.). In der 69. Minute hatten die Platzherren dann großes Pech, als Saihidi Iddrisu nach Freistoß von Serdar Sinik per Kopf nur den Pfosten traf. Kurz darauf sah ASV-Keeper Shahin Amadi wegen zu harter Wortwahl gegen einen Mannschaftskameraden die Rote Karte (73.). Für ihn hütete Auswechselspieler Farhad Atai das Tor. Auch gegen neun Mann gelang den Glindern kaum ein Stich. Zwei Chancen gab es allerdings noch, einen Kopfball von Christopher Scheele nach Ecke des eingewechselten Philip Groth und einen Schuss von Tobias Kehr. Trotz Unterzahl tauchte auch der ASV in der Schlussphase noch mehrmals gefährlich vor dem Glinder Tor auf. (th)
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