Athenaeum Stade siegt erneut

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Großmeisterin Marta Michna beim Simultan-Blitzwettkampf gegen das siegreiche Team des Athenaeum Stade Foto: Thomas Hoyer

Schach-Seriensieger nicht zu schlagen. Team Wichern-Schule I landet beim Springer-Pokal auf Platz 7

Horn Gegen die besten Schachspieler des Athenaeums Stade ist einfach kein Kraut gewachsen. Einmal mehr stellte der Seriensieger beim diesjährigen Springer-Pokal das stärkste Team. Aber auch das Abschneiden der gastgebenden Wichern-Schule bei dem zum 25. Mal ausgetragenen Schulschachturnier kann sich sehen lassen. Die erste Mannschaft um Kapitän Daniel Lam landete auf einem beachtlichen siebten Platz.In der großen Mehrzweckhalle der Wichern-Schule stritten diesmal 63 Teams um den Turniersieg, wobei erfreulich ist, dass die Anzahl der Grundschulteams immer mehr zunimmt. Sechs Stunden lang gaben rund 250 Mädchen und Jungen auf über 120 Brettern ihr Bestes, ehe die erste Mannschaft des Athenaeum Stade nach den sieben, im „Schweizer System“ ausgetragenen Runden als Sieger mit sechs Erfolgen und einem Unentschieden feststand. Als Belohnung durften Moritz Hammann, Justus Bargsten, Hauke Utecht und Marvin Singh, der alle Partien gewann, zum traditionellen Simultan-Blitzwettkampf gegen Großmeisterin Marta Michna antreten, die nur vier Minuten Bedenkzeit hatte, zwei Minuten weniger als die Schüler. Nach einem äußerst spannenden Wettkampf trennten sich die Deutsche Nationalspielerin und der junge Stader mit einem Stand von 2:2. Die Schachgemeinschaft Wichern-Schule war diesmal mit fünf Teams vertreten. Die „Erste“ mit Daniel Lam, seinem Bruder Marvin, der fünfeinhalb von sieben Punkten holte, Janusch Türk und Sohrab Alam gewann vier ihrer sieben Auseinandersetzungen, spielte zweimal Remis und verlor nur eine Partie. „Das war eine gute Leistung von uns“, freute sich dann auch Kapitän Daniel Lam (16), der für den „Schachklub Weiße Dame“ in der Jugend-Landesliga Punktspiele bestreitet. „In eigener Halle macht es natürlich besonders viel Spaß.“ Zufrieden sein durfte Schach-AG-Leiter Till Teuber auch mit seiner dritten Mannschaft, die in der Besetzung Harnoor Ramdawa, Rajveer Ramdawa, Ahmet Ebrahim, Ramy Ebrahim und Leif Specht antrat und mit ausgeglichener Bilanz auf Platz 29 landete.
Bei der Siegerehrung, die Turnierleiter Hendrik Schüler und Christian Zickelbein, Erster Vorsitzender des Hamburger Schachklubs durchführten, wurden auch diesmal zahlreiche Kuchenteller überreicht, die der traditionelle Turniersponsor, eine bekannte Bio-Bäckerei in Wandsbek, für die besten Teams und die herausragenden EinzelspielerInnen gestiftet hatte. Zahlreiche Helfer der Wichern-Schule sorgten wie immer für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Ganz besonderer Dank gilt dem Cafeteria-Team um Marina Buczylowsky, das mit der Versorgung der jungen Schachcracks alle Hände voll zu tun hatte und von Till Teuber mit schönen Blumensträußen belohnt wurde.
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