Aufstiegsrunde erreicht

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Timo Aschenbrenner (r.), hier im Zweikampf mit Ohes Ben Hadj Belgacem, erzielte ein Tor und bereitete zwei weitere Treffer vor. Foto: Thomas Hoyer

Glattes 4:0 bei Voran Ohe

Mümmelmannsberg. Große Erleichterung beim Bezirksligisten MSV Hamburg, der in den letzten Partien nicht immer überzeugt hatte: Mit einem überraschend klaren 4:0-Sieg beim FC Voran Ohe sicherte sich das Team von Trainer Kenny Lorenzen zumindest die Teilnahme an der Aufstiegsrunde. Aber auch der direkte Sprung in die Landesliga ist noch möglich, sollte der punktgleiche Barsbütteler SV, der ein deutlich besseres Torverhältnis aufzuweisen hat, in den beiden letzten Spielen noch straucheln.
Der MSV war in Ohe von Beginn an voll da. Die Marschroute, den Gegner bereits in dessen Hälfte anzugreifen und zu Fehlern zu zwingen, ging auf. Bereits in der 6. Minute erzielte Ivan Klaric nach Doppelpass mit Matthias Juckel per 17-Meter-Schuss in den Winkel das 1:0. Mit dem Vorsprung im Rücken ließen sich die Mümmelmannsberger in der Folge immer mehr zurückfallen, so dass Ohe ein leichtes Übergewicht bekam, besonders in der letzten Viertelstunde vor der Pause. Aber nur einmal wurde es für den Tabellenzweiten wirklich gefährlich, als ein Heber des Gegners am rechten Pfosten vorbeistrich. Die Mümmelmannsberger besaßen ihrerseits zwei Konterchancen durch Timo Aschenbrenner, die ein Oher Abwehrspieler in letzter Sekunde vereiteln konnte. Drei Minuten nach dem Seitenwechsel glückte Juckel nach gewonnenem Zweikampf von Jan Dreyer und Zuspiel von Aschenbrenner das 2:0. Die Weichen waren endgültig auf Sieg gestellt, auch wenn der Gegner mehr vom Spiel hatte, dabei aber nie richtigen Druck entwickelte. Nach Konter über Oliver Lubinski und Aschenbrenner gelang Oskar Sulinski das entscheidende 3:0 (60). Tor Nummer vier erzielte Aschenbrenner selbst (74.). Keeper Florian Walther konnte fünf Minuten vor dem Abpfiff einen von Christopher Blume verschuldeten Elfmeter halten. „Unser Defensivverhalten war heute besonders stark. Wir haben sehr diszipliniert gespielt“, freute sich Trainer Lorenzen, dessen Truppe am kommenden Freitag TuS Hamburg empfängt.
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