Biller Wassersport: „Schwalbe“ will Aufstieg

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Kanupolo hat bei „Schwalbe“ Tradition. Bis 2011 spielte der Verein in der 1. Bundesliga Foto: Hoyer

Gemischtes Kanupoloteam tritt beim 2. Spieltag der Pokal-Runde an

Von Thomas Hoyer
Rothenburgsort
Wer den Kanupolosport einmal ganz aus der Nähe erleben möchte, vielleicht Interesse hat, mal selbst ins Boot zu steigen, um auf dem Wasser auf Torjagd zu gehen, ist am kommenden Sonnabend auf der Billerhuder Insel genau richtig. Dort richtet der Biller Wassersport „Schwalbe“ von 9 bis 16 Uhr vor seinem Bootshaus am Auschläger Billdeich 109a den 2. Spieltag der Liga-Pokal-Runde aus. Am Start sind acht gemischte Mannschaften, darunter ein Team der Gastgeber, das sich im Vergleich zum Vorjahr leicht verändert hat. Zum Kader zählen derzeit zwölf Aktive. Aus dem Aufgebot der vergangenen Saison sind Thorsten Weber (Wechsel zu GS Mümmelmannsberg) und Annalena Beetz (gesundheitliche Gründe) nicht mehr dabei. Dem gegenüber stehen drei neue Spieler. Offensivspielerin Celine Hartmann vom Team GS Mümmelmannsberg, die der Deutsche Kanusportverband bereits zu einem Sichtungstraining für sein U21-Nationalteam einlud, sowie Rebekka Hoffmann (Wassersportverein Süderelbe) und Simon Mente (zuletzt Unisport Hamburg), die auf der rechten Seite agieren.

Ziel sind Damen- und Herrenteams

„Echte Verstärkungen“, freut sich Schwalbes langjähriger Kanupolo-Sportwart Olaf Rosenbauer, der mit seinen 57 Jahren weiter als Spielertrainer des Teams fungiert, das in der letzten Serie in der Liga-Pokal-Runde für Mixed-Teams einen guten zweiten Platz hinter dem ACC Hamburg belegte. Der Saisonbeginn hatte es in sich. Am 1. Spieltag, der auf dem Stadtparksee ausgetragen wurde, betrug die Wassertemperatur unter zehn Grad. Zudem machten Hagel und extremer Wind den Aktiven schwer zu schaffen. „Die Spieler haben ganz schön geflucht. Das war eine echte Herausforderung“, erzählt Olaf Rosenbauer. Sein Team gewann immerhin drei seiner sechs Partien, spielte einmal Unentschieden. Mehr versprechen sich die Rothenburgsorter vom 2. Spieltag auf heimischer Anlage. Ziel dieser Saison ist es, einen erneuten Schritt nach vorne zu machen. Langfristig möchte man zwei schlagstarke, getrennte Teams für Damen und Herren aufbauen. Noch muss der Verein auf GastspielerInnen zurückgreifen, wenn er zu den am 24./25 Juni auf dem Maschsee in Hannover stattfindenden Norddeutschen Meisterschaften geht, wo je eine Mannschaft von Schwalbe antritt. Verstärkung gibt es vom Buxtehuder SV und dem Wassersportverein Süderelbe. Das gilt auch für die Deutschen Titelkämpfe, die Mitte August in Essen ausgetragen werden. Schwalbe spielt dort mit beiden Teams in den untersten Leistungsstufen, hofft aber auf den Sprung in die nächst höheren Klassen. Noch aber ist man auf den meisten Veranstaltungen mit einer Mixed-Truppe am Start, wie kürzlich bei Turnieren in Ratzeburg, Hannover und Rostock sowie beim Liga-Pokal. „Wir werden sicher auch im kommenden Jahr teilweise noch gemeinsam antreten, weil das Mixed-Spiel allen Beteiligten besonders großen Spaß bringt“, meint Olaf Rosenbauer.
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