Dritten Platz ge„hammstert“

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Die Hammster (v.l.): Inka Kalfhaus, Stephan Kruskopf, Nele Baars, Klaus Matthei, Michael Zimmer, Nils Rosenburg, Simone Röschmann, Sandro Zarß und Daniel KalfhausFotos: Thomas Hoyer
 
„Hammster“ Stephan Kruskopf (l.) punktet mit einem schönen Schmetterball

Hanse-Pokal: Volleyball-Mixed-Team schlug sich wacker bei 41 Teams

Von Thomas Hoyer
Hamm. Wenn der ungewöhnliche Schlachtruf „Axel
Schnohr“ ertönt, dann wissen Insider des Mixed-Volleyball sofort Bescheid: Die „Hammster“ des SV Georg schlagen auf. So wie am vergangenen Wochenende im großen Finale des diesjährigen Hanse-Pokals, den der Volleyball-Verband mit Unterstützung des Hamburger WochenBlatts zum 24. Mal veranstaltete. Nach 2010 und 2012 schmetterte sich die Mannschaft vom Hammer Steindamm in der Halle Grootmoor auf einen achtbaren dritten Platz bei einer Konkurrenz von immerhin 41 Mannschaften, die für die beliebte Veranstaltung in der Klasse „Mixed I“ gemeldet hatten.
Zu Beginn der ersten Partie der Finalrunde waren die Hammster, die in beiden Runden zuvor sechs Siege eingefahren hatten, voll da. In einem Duell auf Augenhöhe gegen „rubbeldiekatz“ (1. SC Norderstedt) zog das Team schnell mit 10:3 davon, doch dann kam der Kontrahent besser ins Spiel, konnte das Blatt wenden und gewann noch 25:23. Der erste Satzverlust während des diesjährigen Hanse-Pokals. Glücklicher verlief der ebenso hart umkämpfte zweite Durchgang, den man knapp mit 26:24 für sich entschied, und auch der Tie-Break wurde 15:13 gewonnen. Auch in der zweiten Partie gegen den VfL Oldesloe lief zunächst alles nach Plan. Die Hammster hatten keine Mühe, den ersten Satz mit 25:11 für sich zu entscheiden. Doch im Gefühl des sicheren Sieges gab es einen Leistungseinbruch. Unkonzentriert in Annahme und Aufbau verloren Kapitän Daniel Kalfhaus und seine MitstreiterInnen Durchgang zwei mit 16:25. Wieder musste ein Tie-Break die Entscheidung bringen, doch diesmal hatte das Team nichts mehr zuzusetzen und zog mit 11:15 den Kürzeren. „Schade, dass es auch diesmal nicht mit einem Pokal geklappt hat. Das ist schon eine kleine Enttäuschung“, so Stellerin Simone Röschmann, die mit Guido Meyer am längsten dem Team angehört. „Oldesloe war durchaus zu schlagen. Wir hätten es sicherlich besser machen können.“ Die Hobby-Volleyballgruppe des im Hammer Steindamm ansässigen SV Georg wurde 1994 aus der Taufe gehoben. In Anlehnung an den Namen des Stadtteils nannte man sich schon bald „Hammster“. Sportlicher Höhepunkt ist neben dem Hanse-Pokal, bei dem man seit 1997 aufschlägt, die regelmäßige Teilnahme an der Mixed-Runde des Hamburger Volleyballverbands, in der bisher drei Staffelmeisterschaften bejubelt werden konnten. Zu den weiteren Highlights gehört ein alljährlich stattfindendes Turnier auf Borkum, wo der ungewöhnliche Schlachtruf „Axel Schnohr“ seinen Ursprung hat. Pate war ein Meteorologe der Insel, dessen humorvoll und unkonventionell geschriebene Wetterberichte der Mannschaft derart gefielen, dass sein Name der gegenseitigen Anfeuerung dient.
Derzeit gibt es 15 Hammster im Alter zwischen 24 und 56 Jahren, darunter allerdings nur sechs Frauen. Trainiert wird montags und mittwochs von 19.30 bis 21.30 Uhr in der Sporthalle Hammer Weg.
Wer Lust hat, mit Spaß und einer gesunden Portion Ehrgeiz für das Team am Netz zu stehen, ist jederzeit herzlich willkommen.
Kontakt per e-Mail unter simone@hammster.de
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