Erfolgreiche Strategen

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Vorne: Rajveer Randhawa (v.l.), Daniel Lam und Harnoor Randhawa. Hinten: Till Teuber (l.) und Marvin Lam Foto: Thomas Hoyer

Schachteam der Wichernschule schafft Sprung unter die Top Ten

Von Thomas Hoyer
Horn
Keine große Überraschung war es als Turnierleiter Hendrik Schüler den Sieger des diesjährigen Springer-Pokals verkündete, den die Wichern-Schule vergangenen Freitag in der großen Mehrzweckhalle am Horner Weg veranstaltete. Das Athenäum Stade hatte es wieder einmal geschafft, gewann mit seinem stärksten Quartett die 25. Auflage der beliebten Schachtveranstaltung. Jonas Hammann, sein Bruder Moritz, Justus Bargsten und Max Fragel konnten alle sieben Runden des im „Schweizer System“ ausgetragenen Turniers für sich entscheiden. Der anschließende Simultan-Blitz-Wettkampf der Stader gegen Großmeisterin Marta Michna endete mit 2:2. Für das beste Ergebnis der gastgebenden Wichern-Schule, die mit sechs Teams vertreten war, sorgte die erste Mannschaft.

75 Teams am Brett


Die beiden Brüderpaare Marvin und Daniel Lam und Harnoor und Rajveer Randhawa schafften den Sprung unter die Top Ten. Als Zehnter gewann das Quartett vier Partien, spielte zweimal Remis und kassierte nur eine Niederlage. „Mit meiner Leistung bin ich zufrieden,“ meinte Daniel Lam, der die meisten Punkte sammelte, indem er sechs seiner sieben Partien gewann. Im vorderen Mittelfeld, auf Platz 26, konnte sich die zweite Mannschaft der Wichern-Schule platzieren, wobei vier der sieben Runden gewonnen wurden. Am Brett saßen Felix Schorle, Lennart Oldach, Mika Peltekis und Avjit Boparai. Auch das Mädchenteam der Wichern-Schule zog sich achtbar aus der Affäre. Eylin Eroglu, Cindy Osei, Ronja Wolter und Kankou Kone landeten mit drei Siegen und vier Niederlagen auf Rang 55, waren damit zweitbeste Mädchenmannschaft. „Ich bin mit der Leistung meiner Teams zufrieden, zumal eine Reihe meiner Schüler erst seit einem halben Jahr spielt“, so Till Teuber, Leiter der Schach AG an der Wichern-Schule. „Schön, dass es zu einem Platz unter den Ersten zehn gereicht hat.“
Mit 75 Teams der Jahrgänge 1998 und jünger konnten die Organisatoren des Schulturniers ein sehr erfreuliches Meldergebnis verbuchen, immerhin vier Mannschaften mehr als 2014. Alle Hände voll zu tun hatte auch das Cafeteria-Team um Marina Bucylowski, die sich bereits seit 20 Jahren um das leibliche Wohl der jungen Schachcracks kümmert. Für sie und ihre Kolleginnen gab es als Anerkennung für die geleistete Arbeit schöne Blumensträuße.

Info: Die Top Ten des Springer-Pokals
1. Athenäum Stade I
2. Brecht-Gymnasium.I,
3. Charlotte-Paulsen-Gymnasium. I und Athenäum
Stade III
5. Johannes-Brahms-Gymnasium Pinneberg
6. GS Bergstedt I
7. Goethe Gymnasium
8. Charlotte-Paulsen-Gymnasium II
9. GS Hasenweg
10. Wichern-Schule I
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