Erfolgsserie des TSV Glinde reißt

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Der an Nummer zwei spielende Bernd Schiller gewann als Bester des Teams bisher zehn seiner zwölf Einzel Foto: Hoyer

Nicht mehr an der Spitze – Herren verlieren Führung

Von Thomas Hoyer
Glinde
Die Erfolgsserie der 1. Tischtennis-Herren des TSV Glinde ist gestoppt. Am vergangenen Freitag musste sich das Team um Kapitän Bernd Schiller im Spitzenspiel der Landesliga 1 auswärts dem Eimsbütteler TV, der damit die bisher punktgleichen Glinder vom Platz an der Sonne verdrängte, mit 6:9 geschlagen geben. Für den TSV war es im sechsten Saisonspiel die erste Niederlage. Zunächst schien alles nach Plan zu laufen. Nach drei Eingangsdoppeln führten die Glinder mit 2:1. Bernd Schiller/ Alexander Buck und Werner Berger/ Frank Bartnik konnten punkten, während Marcus Frickmann/ Jürgen Pape ihre Partie verloren. Auch nach den ersten sechs Einzeln lag das Team noch mit 5:4 vorne, doch in den weiteren Einzeln verließ nur noch Bernd Schiller als Sieger die Platte. „Es war das erwartet schwere Spiel“, so der Kapitän. „Der Gegner hatte heute einfach die bessere Tagesform.“ Die Glinder starteten mit einem glatten 9:2-Erfolg über den SV Wilhelmsburg in die neue Saison. Es folgte ein 9:5 gegen Aufsteiger Horner TV, ehe man auf den letztjährigen Vizemeister VfL Börnsen traf, der ebenfalls mit 9:5 bezwungen wurde. „Ein deutlicher Auswärtssieg, damit war nicht zu rechnen“, freut sich Bernd Schiller, dessen Team eine Woche später beim 8:8 gegen die „Vierte“ der TTG 207 ersatzgeschwächt einen Punkt abgeben musste. Den vierten Sieg landete der TSV Glinde in eigener Halle gegen die „Zweite“ des SC Poppenbüttel (9:6). In der vergangenen Saison hatte die zuvor aus der Hamburg-Liga abgestiegene Mannschaft den fünften Rang belegt, wobei Ausfälle eine bessere Platzierung verhinderten. „Vorne mitzuspielen, um vielleicht als Zweiter in die Relegation einzuziehen, war vor Saisonbeginn schon unser Ziel“, so Kapitän Schiller, der mit 10:2-Siegen die beste Einzelbilanz aufweist. „Die Tabellenführung nach fünf Spieltagen war allerdings schon etwas überraschend.“
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