Glatter 3:0-Erfolg über den HSV

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Glindes Ü-50-Kicker jubeln über ihren großen Erfolg Fotos: Thomas Hoyer

Glinder Oldies gewinnen den Heinzi-Will-Pokal. Verletzter Spieler zur Siegesfeier wieder fit

Von Thomas Hoyer
Glinde Kaum ist der Jubel über den Aufstieg der zweiten Mannschaft in die Bezirksliga verklungen, gibt es beim TSV Glinde wieder einen Grund zum Feiern. Die Supersenioren „Ü50“ besiegten im Finale des Heinzi-Will-Pokals den HSV verdient mit 3:0.
Das Team um Mannschaftskapitän Jörn Wilkens, mit 61 Jahren ältester Spieler, ging von Beginn an sehr engagiert zu Werke, wobei die begeisterte Glinder Fangruppe jede gelungene Aktion mit Beifall bedachte. Richtig gejubelt werden konnte bereits in der 11. Minute, als Andreas Leicht nach Pass von Andreas Fischer das 1:0 gelang. Enttäuschung herrschte dagegen nach einer knappen halben Stunde, als Mario Scheck mit einem verschossenen Foulelfmeter den zweiten Treffer vergab. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte sich Glindes Torhüter Harry Streich bei einem 17m-Freistoß auszeichnen. Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel war es abermals der ganz starke Leicht, der für das vorentscheidende 2:0 sorgte. Weitere Chancen durch Francisco Zitzmann und Rainer Lorenz, die am gegnerischen Torwart scheiterten, Andreas Fischer mit einem Kopfball und Reinhold Zucht, der den Ball völlig freistehend dem HSV-Schlussmann aus acht Metern in die Arme schoss, ließen die Glinder Oldies ungenutzt. So ließ das überfällige 3:0 von Zitzmann bis kurz vor dem Abpfiff auf sich warten. Mitte der zweiten Halbzeit musste die Partie fast eine Viertelstunde unterbrochen werden. Björn Hedke, der nach einer Aktion seines Gegenspielers mit dem Kopf auf den Kunstrasen knallte, wurde per Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert. Hedke erlitt eine Gehirnerschütterung, tauchte aber wenige Stunden später bei der Siegesfeier seiner Truppe wieder auf. „Unser Erfolg war hoch verdient“, freute sich Frank Würfel, der das Team gemeinsam mit Harry Streich und Achim Urbschat als Spielertrainer betreut. „Das war eine tolle, geschlossene Mannschaftsleitung.“ Auf dem Weg ins Finale hatten die Glinder ihre erste Partie kampflos gegen den FC Voran Ohe gewonnen. Es folgten drei Siege über den Rahlstedter SC (4:1), den SC Sternschanze (3:1) und die SG Dassendorf/ Aumühle (1:0). Im Halbfinale bezwang der TSV die SG Einigkeit/ RW Wilhelmsburg nach Verlängerung mit 2:1. Für die Glinder war es der zweite ganz große Erfolg. Als Seniorenteam hatte die Truppe 2009 ein Hamburger Pokalfinale gewonnen („Heini-Jöns-Pokal“). Sechs Kicker der aktuellen Truppe standen damals beim 3:0-Finalsieg über den TSV Wandsetal auf dem Platz. In der letzten Punktspielrunde belegte das Team, zu dem 20 Kicker gehören, hinter Atlantik 97 Rang zwei in der Staffel S51. In der Vergangenheit waren die Glinder bereits zweimal Meister geworden.
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