Großer Kampfgeist bringt Wende

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Spielerinnen versuchen den Schmetterball von Kerstin Duncker zu blocken Foto: Thomas Hoyer

Endlich wieder zwei Punkte für Volleyballerinnen des SV St. Georg

Von Thomas Hoyer
Hamm
Es geht doch: Nach vier Niederlagen in Folge landeten die Volleyballerinnen des SV St. Georg endlich wieder einen Sieg. In der Sporthalle Oktaviostraße bezwang das Team von Trainer Georg Stoffelen die vierte Mannschaft der VG WiWa nach hartem Kampf mit 3:2 und rangiert damit weiter auf einem Mittelfeldplatz. Anfangs tat sich die Mannschaft schwer, fand überhaupt nicht ins Spiel und verlor die beiden ersten Sätze mit 17:25 und 20:25. Im Angriff fehlte jegliche Durchschlagskraft, und auch das Abwehrverhalten ließ einige Wünsche offen. Die routinierte Truppe bewies aber eine gute Moral, steigerte sich und glich mit zwei gewonnenen Sätzen (25:17, 25:18) aus, während der Gegner das zunächst gezeigte hohe Niveau nicht mehr halten konnte. Der Tiebreak war mit 15:5 eine eindeutige Angelegenheit. Das Team von Trainer Georg Stoffelen gehört mittlerweile zu den Dauerbrennern der Landesliga. Nach dem Aufstieg im Jahr 2010 gab es meist Mittelfeldplätze. Das beste Ergebnis erreichte die Truppe in der vergangenen Saison, als man sich als Tabellendritter für die Relegationsspiele zur Verbandsliga qualifizierte. „Wir haben aber verzichtet, da dort ein ganz anderer Wind weht und mehr Spiele zu absolvieren sind“, so Trainer Stoffelen. „Man hätte dann auch zweimal wöchentlich trainieren müssen, um in der höheren Klasse gegen die sicherlich ausnahmslos jüngeren Teams bestehen zu können. Bei uns steht der Spaß am Spiel aber immer an erster Stelle.“

Ausgeglichenes Team


Den harten Kern der sehr ausgeglichen besetzten Mannschaft bilden Sabine Brandt, Kerstin Duncker und Catrin Stoffelen, die mehr als zehn Jahre dabei sind. Vor Saisonbeginn hatte es im zwölfköpfigen Kader drei Veränderungen gegeben. Mit Christin Löffler und Claudia Schmedemann stehen zwei junge Mütter wieder im Aufgebot, während Saara Harris wegen Schwangerschaft pausiert. Zu Beginn der Saison gelang es, an die guten Leitungen der letzten Spielzeit anzuknüpfen. Gleich in der ersten Partie wurde der jetzige Tabellenzweite, VfL Geesthacht, mit 3:1 bezwungen. Zwar gab es dann gegen Reinbek eine Niederlage, doch mit vier Siegen in Folge mischte die Mannschaft zunächst weiter oben mit. Im Januar lief es allerdings nicht mehr rund. Gleich viermal hintereinander verließ man als Verlierer den Platz. „Es ist uns ein Rätsel, wie das passieren konnte“, so Trainer Stoffelen. „Zu lange darüber zu diskutieren, bringt uns aber auch nicht weiter. Unser Sieg gegen WiWa war genau die richtige Antwort, um den verbleibenden fünf Spielen mit Optimismus entgegenzusehen. Vielleicht schaffen wir es ja, noch ein Wörtchen um Platz drei mitzusprechen, den derzeit der Walddörfer SV belegt, am kommenden Sonnabend zusammen mit dem HTB unser nächster Gegner.“
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