Hamburger Bogenschützen suchen Verstärkung

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Abteilungsleiter Gerd von Borstel mit den beiden begeisterten Bogensportlern Carsten Haamkens (l.) und Christian Eggert (r.) Foto: Thomas Hoyer

Hamburger Turnerbund von 1862 will Erwachsene und Jugendliche für Pfeil und Bogen begeistern

Von Thomas Hoyer
Borgfelde
Zweimal wöchentlich treffen sich die Bogenschützen des Hamburger Turnerbundes von 1862 in der Sporthalle der „Berufsschule Burgstraße“ zum Training. Jetzt möchte der Traditionsverein weitere Erwachsene und Jugendliche für einen Sport begeistern, der bei den letzten Olympischen Spielen in Rio de Janeiro durch den Gewinn einer Silbermedaille auch in Deutschland in den Fokus gerückt ist. Das Bogenschießen wird in der Freizeitsportgruppe des HTB 1862 altersunabhängig betrieben. Schützen zwischen 16 und 66 Jahren visieren dabei die Scheibe an. Da es sich bei einem Bogen um keine Waffe handelt, sondern um ein Sportgerät, dürfen auch Jugendliche damit schießen. Voraussetzung ist allerdings die Disziplin. Sicherheitskommandos wie zum Beispiel „Pfeil stopp“ oder „Pfeil los“ müssen unbedingt befolgt werden. Beim HTB 62 wird ausschließlich „just for fun“ geschossen; der Spaß am Bogensport steht im Vordergrund. Die Aktiven gehen dabei schon mit einer gesunden Portion Ehrgeiz zur Sache, verbissen gekämpft wird allerdings nicht, obwohl der eine oder andere seine Punktzahlen auswertet. „Bogenschießen, da ist ein Höchstmaß an Konzentration erfordert, es ist viel mehr als nur ein Sport“, sagt Abteilungsleiter Gerd von Borstel. „Das bestätigt wohl jeder, den das Bogen-Fieber einmal gepackt hat. Es ist ein leiser eleganter Sport, vom Auftreffen des Pfeils auf der Scheibe einmal abgesehen, der durch seine Anmut und die scheinbare Leichtigkeit fasziniert.“

Eigener Bogen unnötig

Wer einmal selbst zu Pfeil und Bogen greifen möchte, um ins „Goldene“ zu treffen, kann gerne montags (17.45-19.45 Uhr) oder mittwochs (20-21.45 Uhr) in der Sporthalle der Berufsschule Burgstraße (Zugang über Klaus-Groth-Straße, neben Hausnummer 103) an einem unverbindlichen und kostenlosen Probetraining teilnehmen. Die Gruppe freut sich über jeden „Neuen“. Ein eigener Bogen ist zunächst nicht erforderlich, da der Verein über acht Geräte in unterschiedlichen Größen und Auszugsgewichten verfügt. „Erst wenn man sich richtig eingeschossen und sein Auszugsgewicht gefunden hat, ist der Kauf eines Recurve-Bogens mit Zubehör für 120 bis 150 Euro zu empfehlen“, so von Borstel. Bei eigener Ausrüstung reduziert sich der monatliche Beitrag von 26 beziehungsweise 20 Euro (Erwachsene/ Jugendliche) um je 5 Euro.

Informationen gibt es bei Abteilungsleiter Gerd von Borstel unter Telefon 040 / 651 81 00
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