Junioren mit großen Ambitionen

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Gabriel Soreia mit eleganter Ballführung. Er erzielte beim 4:1-Pokalsieg über den SC Schwarzenbek zwei Treffer Foto: Hoyer

TuS-Nachwuchs: Sechste Staffelmeisterschaft im Visier. Vier Kicker trainieren im HSV Perspektivkader

Von Thomas Hoyer
Borgfelde
Sie zählen zu den besten Nachwuchsfußballern der Hansestadt, die Kicker der 2. E-Junioren im TuS Hamburg. Vier von ihnen hat der HSV bereits auf dem Zettel. Vor zwei Monaten wurde das Team von Trainer Andreas Mäder Pokalsieger bei den Hamburger Hallenmeisterschaften. Und auch in der laufenden Frühjahrsserie gehen die Jungs hoch motiviert zur Sache, peilen bereits ihre sechste Staffelmeisterschaft auf dem 7er-Kleinfeld an und wollen unbedingt in die Pokalendrunde einziehen. Der Start dazu lief bereits viel versprechend. Das Team, das in der „EKK30“, einer der beiden stärksten Hamburger Staffeln antritt, gewann seine erste Partie gegen den Nachwuchs des SC Vorwärts-Wacker durch Tore von Yasin Rusani (2), David Costa und Gabriel Soreia deutlich mit 4:1. Auch im Pokal steht man bereits im Achtelfinale. Am vergangenen Dienstag schalteten die TuS-Junioren in der 4. Runde den SC Schwarzenbek mit 4:1 aus, obwohl Trainer Mäder mit der Leistung nicht so zufrieden war. „Meine Truppe war in der Partie nicht so konzentriert wie beim Punktspielauftakt“, so der Coach. Verteidiger Brian Appiah musste bei Angriffen des Gegners einige Fehler seiner Mitspieler ausbügeln. Yasin (8), der im Verlauf der Partie mit einem Latten- und einem Pfostenschuss Pech hatte, sorgte zwar schnell für die 1:0-Führung, doch in der Folge lief es für TuS nicht mehr so gut, was der Gegner zum Ausgleich nutzte. Kurz vor der Pause schoss Gabriel Soreia sein Team erneut in Führung. David Costa und abermals Gabriel erhöhten in der Schlussphase auf 4:1.

Starkes Team


Zum 2013 gegründeten Team gehören zehn Spieler des Jahrgangs 2006 und zwei weitere, die 2007 geboren sind. Andreas Mäder wird bei seiner Arbeit von Nelson Costa unterstützt. Als Betreuer fungiert Sefki Rusani. Alle drei sind Väter von TuS-Kickern, aber auch die anderen Eltern sind ganz nah an der Mannschaft. „Dieser Rückhalt trägt ganz sicher auch zum Erfolg bei“, freut sich Andreas Mäder, der neben den bisher bereits fünf errungenen Staffelmeisterschaften ganz besonders stolz auf das Abschneiden bei der letzten Hallenmeisterschaft ist, dessen Vorrunde sein Team ungeschlagen mit 13 Siegen und sechs Unentschieden überstand. Sein Sohn Mats, als Torwart ein sicherer Rückhalt der Mannschaft, kassierte in den 19 Spielen gerade einmal sechs Gegentreffer. Anschließend kämpfte sich die Mannschaft als jeweils zweiter von Haupt- und Vorschlussrunde bis ins Pokalfinale durch und belegte mit drei Siegen, darunter einem tollen 3:0 gegen das HSV, und einem Unentschieden den ersten Platz. Inzwischen ist man auch höheren Orts auf die starken Kicker des TuS Hamburg aufmerksam geworden. Metus Rusani, sein Bruder Yasin, Brian Appiah und David Costa dürfen einmal monatlich im Perspektivkader des HSV mittrainieren. „Alle meine Jungs sind talentiert und fußballerisch schon sehr weit, überzeugen mit ihrem schnellen Passspiel,“ ist Trainer Mäder voll des Lobes.
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