Kampfsportler Danho trainiert mit Hamburg Huskies

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Kein Pardon im Training: Schwergewichtler Jarjis Danho (links) ließ sich bei den Huskies zeigen, wie hart beim Football trainiert wird Foto: wb

Beide Sportarten verlangen den Athleten viel ab

Horn Mit viel Körpereinsatz kämpfte sich der Schwergewichtler Jarjis Danho nicht nur an die deutsche Spitze seiner Gewichtsklasse in den gemischten Kampfkünsten Mixed Martial Arts (kurz MMA), sondern auch in die UFC, der international erfolgreichsten Kampfsportorganisation. Am 3. September wird er sein Können in der bereits ausverkauften Barclaycard-Arena vor rund 10.000 Zuschauern gegen den Dänen Christian Colombo unter Beweis stellen. Zuvor aber hat er mit Hamburgs Football-Mannschaft Nummer 1, den Huskies, gemeinsam trainiert. Sie beenden bereits am 30. Juli die Sommerpause und treten zum Auswärtsspiel gegen die Dresden Monarchs an. Auch wenn es den Hamburg Huskies an Kampfgeist nie gemangelt hat, bei einem gemeinsamen Training mit Jarjis Danho in Horn blickten beide Seiten buchstäblich über den Tellerrand ihrer Sportart und erweiterten so ihren sportlichen Horizont. „Als Schwergewichtler fühlte ich mich bei den Footballern sofort wohl. Beide Sportarten sind körperlich sehr fordernd und dynamisch. Beide Sportarten verlangen den Athleten ein Maximum an Fitness und Kondition ab – auch und besonders den wirklich schweren Jungs. Ich habe interessante Einblicke in das Training der Huskies bekommen und hoffe, auch einige Techniken aus meiner Sportart vermittelt zu haben“, verrät Jarjis Danho. Besonders begeistert war er vom Teamgeist und gegenseitigem Respekt im Football-Team. „American Football ist schließlich kein Ping-Pong. Hier geht es auch beim Training einmal ruppig zu. Gerade die Defense muss ja den Gegner stoppen – und das wird mit vollem Körpereinsatz trainiert. Hier muss das gesamte Team präzise zusammenarbeiten und sich aufeinander verlassen können.“ Warum ihm das gefällt, erklärt er so: „Natürlich ist auch für mich als Einzelsportler Teamarbeit extrem wichtig – mit meinen Trainern, Sparringspartnern und natürlich auch übergeordnet mit der UFC. Im Oktagon – dort, wo ich kämpfe – stehe ich allerdings allein.“ (wb)
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