„Komplett versagt“

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Eilbeks Philipp Feuerbach klärt vor Niklas Thomsen (M.) und Lars Feuerlein Foto: th

MSV blamiert sich beim SC Eilbek mit 1:7 Treffern

Von Thomas Hoyer
Mümmelmannsberg
Nach ordentlichem Saisonbeginn wurden die Kicker des MSV Hamburg am vergangenen Sonntag auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Mit 1:7 unterlag das Team auswärts dem SC Eilbek, wobei das Ergebnis auch in dieser Höhe in Ordnung geht.
Die Mümmelmannsberger erwischten auf dem ungeliebten Grand an der Fichtestraße einen klassischen Fehlstart. Bereits nach sechs Minuten stand es 0:2. Davon erholte sich das Team die ganze Partie nicht mehr, obwohl man in den folgenden 20 Minuten mehr im Ballbesitz war als der Gegner. Einen Schuss von Lars Feuerlein weit am Tor vorbei und ein Kopfball von Tobias Lohdamm nach Feuerlein-Freistoß (12./ 26.) – mehr hatte der MSV nach vorne nicht zu bieten. Im Gegensatz zu den Eilbekern, denen in der 33. Minute das 3:0 gegen die desolate MSV-Abwehr glückte.
„Wir wollten nach der Pause zurückkommen, wozu ich taktisch etwas umgestellt habe“, so Trainer Stendel. Doch die Maßnahmen fruchteten nicht. Im Gegenteil: Bereits vier Minuten nach Wiederanpfiff hieß es 0:4. Nach vorn lief beim MSV gar nichts mehr. Fast alle Zweikämpfe wurden verloren. Bezeichnend für den rabenschwarzen Tag waren die Gegentreffer fünf und sechs. Brian Rieken Morel mit einem gescheiterten Rettungsversuch vor einem einschussbereiten Eilbeker und Björn Feuerlein nach einem Eckball per Kopf beförderten das Leder jeweils in die eigenen Maschen (65./75.). Und drei Minuten später hieß es gar 0:7. Da spielte es auch keine Rolle mehr, dass Malte Nahnsen nach Querpass von Robin Meyer mit dem Abpfiff der Ehrentreffer gelang. „Wir haben heute als Kollektiv komplett versagt“, lautete das Fazit von Guido Stendel. (th)
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