Mehr Menschen fürs Rudern begeistern

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Ruben Weber (l.) und Hanno Geißler gehören zur Wettkampfgruppe der RV Bille.Fotos: Thomas Hoyer

Vereinigung Bille möchte Kinder, Jugendliche und Erwachsene hinzugewinnen

ROTHENBURGSORT. Unter dem Slogan „Wir holen Sie ins Boot“ möchte die Rudervereinigung Bille weitere Kinder, Jugendliche und Erwachsene für den Wassersport begeistern.
Im Mittelpunkt steht das klassische Rudern, doch auch Paddeln und Drachenbootfahren werden von den derzeit rund 130 Mitgliedern mit Begeisterung betrieben.
Die meisten Ruderer und Ruderinnen der RV Bille, ein im Jahr 1965 erfolgter Zusammenschluss des Biller-Ruderclubs Palmyra und des RC Concurrent, betreiben ihren Sport „just for fun“, um sich fit zu halten.
Betreut von Trainer Kai Lögering, den Jan Krieger und Christan Hanneke bei seiner Arbeit unterstützen. Trainingstage sind montags und mittwochs von 19 bis etwa 21 Uhr. Das Trio kümmert sich auch um die kleine Wettkampfgruppe, deren Mitglieder vor kurzem bei der „Dove-Elbe Langstrecken-Regatta“ gute Ergebnisse erzielten. In der Besetzung Ruben Weber, Hanno Geißler, Andreas Wirtz und Steffen Huber belegte der männliche Masters A-Doppelvierer Rang zwei. Und auch das Damen-Quartett schlug sich prächtig. Kirsten Linnow, Constanze Stille, Jana Jansen und Katharina Beckmann kamen ebenfalls als Zweite ins Ziel.
Bei der RV Bille möchte man gerne auch mehr für den Nachwuchs tun, doch ist es äußerst schwierig, neue Mädchen und Jungen für den Rudersport zu gewinnen. „Wir werden von der Öffentlichkeit leider wenig wahrgenommen, da unser schönes Club- und Bootshaus am Billebecken nicht in einem Wohngebiet liegt. Ein großer Nachtteil, insbesondere, was die Jugendarbeit betrifft“, erklärt Andreas Goertz, der seit 45 Jahren Mitglied der RV Bille ist und in dieser Zeit verschiedene Ämter inne hatte.
Neuen jungen Zuwachs erhofft man sich von den Kooperationen mit der Schule Marckmannstraße und der Stadtteilschule St. Georg. „Einige Kinder und Jugendliche sind inzwischen unserem Verein beigetreten“, freut sich Andreas Goertz, dem noch ein zweites Projekt, am Herzen liegt: der Rudersport für Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung. Zur kleinen Gruppe gehören derzeit drei Aktive, darunter auch ein blinder Junge. Zu den Höhepunkten des Jahres zählen auch zwei Wanderruderfahrten, an denen rund 15 Aktive teilnehmen. Ähnlich familiär geht es bei den Paddlern zu, die in Kanadiern meist am Wochenende Familienausflüge auf Hamburgs Wasserstraßen unternehmen.
Großer Beliebtheit erfreut sich bei der Rudervereinigung Bille auch das Drachenbootfahren. Bis zu 20 Aktive stechen als „Bille Drachen“ jeden Montag um 18.30 Uhr zum Training in See, nehmen darüber hinaus an verschiedenen Rennen teil. Neue Damen und Herren sind willkommen.
Eine Mitgliedschaft in der Rudervereinigung Bille v. 1896, Bei der Grünen Brücke 3, kostet 18 Euro (bis 17 J.: 12 Euro). Weitere Infos bei Andreas Goertz, t 0171/ 656 49 15 (Rudern/ Paddeln) und Andreas Goldschmidt (Drachenboot), Tel.: 0173/ 353 53 50.
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