Meisterschaft verspielt?

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MSV-Trainer Kenny Lorenzen hat die Hoffnung auf die Meisterschaft noch nicht aufgegeben. Foto: Hoyer

Nach dem 3:3 gegen Voran Ohe spricht alles gegen den MSV

Mümmelmannsberg. Aus eigener Kraft können die Bezirksligafußballer des MSV Hamburg Tabellenführer SV Altengamme nicht mehr vom Platz an der Sonne verdrängen. Und nach dem 3:3 am vergangenen Freitag gegen Voran Ohe sind die Chancen der Mümmelmannsberger noch weiter gesunken. Doch die Saison ist noch lang, und man hofft, dass der bislang ungeschlagene Spitzenreiter noch einmal ins Straucheln kommt. „Wir haben die Meisterschaft trotz sechs Punkten Rückstand zwar noch nicht ganz abgeschrieben“, so MSV-Trainer Kenny Lorenzen. „Aber jetzt spricht wirklich alles für Altengamme.“
Gegen den SV Voran Ohe brachte Oliver Lubinski den MSV nach schnellem Gegenzug über Serkan Sarkaya 1:0 (27.) in Führung, nachdem man in der Anfangsphase bei einem Schuss des Gegners an die Unterkante der Latte Glück gehabt hatte. Statt des möglichen 2:0 hieß es in der 42. Minute 1:1, als die Defensive des MSV nicht im Bilde war. Drei Minuten nach dem Seitenwechsel ermöglichte Marco Rohde den Gästen mit einem katastrophalen Fehlpass das 2:1. Doch der MSV schlug zurück, erzielte durch Braesen nach Vorarbeit von Juckel den Ausgleich (53.). In der 70. Minute gerieten die Platzherren nach Stellungsfehler von Dirk Peuckert durch ein Kopfballtor erneut in Rückstand. Der MSV lies in der Folge zwei weitere Chancen aus, ehe Marc Braesen kurz vor Schluss mit einem verwandelten Elfmeter noch der Ausgleichstreffer glückte.
Nach der Winterpause haben die Mümmelmannsberger noch einmal nachgerüstet. Im Defensivbereich und im Sturm bedeuten Lasse Ohmsen (von Bergedorf 85) und Marco Braesen (VfL Lohbrügge) eine klare Verstärkung. Das gilt auch für „Sechser“ Robert Brüning (vom Bramfelder SV), der aber noch an seiner Fitness arbeiten muss. Der vierte Neue im Bunde, Marek Smaga (VfL Lohbrügge), ebenfalls ein defensiver Mittelfeldspieler, fällt leider mit einem Mittelfußbruch noch einige Woche aus. Weiter passen muss auch Kapitän Florian Blohm, bei dem man nach vorangegangener Fehldiagnose mittlerweile eine Knochenabsplitterung im Fuß feststellte, die in Kürze operiert wird. Voll im Mannschaftstraining steht hingegen Engin Yakubcebioglu, der nach überstandenem Kreuzbandriss in den Testspielen zwei Kurzeinsätze absolvierte. An Freitagabend (22.2.) folgt auf der Sportanlage Kandinskyallee ein schweres Heimspiel gegen den SV Nettelnburg-Allermöhe.
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