Mit leeren Händen!

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Volkan Karagöz (Mitte) zieht gegen zwei Tonndorfer den Kürzeren.Foto: Thomas Hoyer

TuS Hamburg auch nach zwei Spielen ohne zählbaren Erfolg

Borgfelde. Nach zwei Partien steht das neu formierte Team des Bezirksligisten TuS Hamburg noch mit leeren Händen da. Am vergangenen Wochenende verloren Kapitän Volkan Karagöz und seine Mitstreiter ihr erstes und letztes Heimspiel auf ungeliebtem Grand am Luisenweg gegen den SV Tondorf-Lohe mit 1:3.
Obwohl mit Sören Seifert, Jörg Spiller und Fatih Yasar drei Kicker verletzt ausfielen und auch Özgür Baytar aufgrund beruflicher Inanspruchnahme nicht zur Verfügung stand, begann die Truppe von Trainer Oliver Madejski nicht schlecht. Die Platzherren bestimmten rund 20 Minuten klar das Geschehen, besaßen durch Christopher Horn, der am Tonndorfer Torwart scheiterte, eine sehr gute Einschussmöglichkeit. Dann aber fand der Gast immer besser ins Spiel. Bei TuS häuften sich Fehlpässe und zu schnelle Ballverluste. Die erste Großchance des Gegners konnte Keeper Benjamin Reiser noch per Fußabwehr vereiteln. Beim 0:1, das in der 41. Minute nach geklärter Ecke fiel, war der TuS-Torwart jedoch machtlos. „Das war niemals eine Ecke“, haderte Trainer Madejski über die vorangegangene Entscheidung des Schiedsrichters. Nach der Pause konnten die Gastgeber nicht wirklich zulegen. Zwar gelang es, den Gegner zeitweise in dessen Hälfte zu drängen, doch Gefahr ging nur von den Tonndorfer aus. Sehenswert war das per Hacke erzielte 2:0 des Gegners (60.). Als TuS fünf Minuten später nach einem schnellen Gegenzug den dritten Treffer hinnehmen musste, war die Partie fast entschieden. In der Folge vergaben die Tonndorfer gegen die entblößte TuS-Abwehr vier weitere erstklassige Chancen. Immerhin konnten die Gastgeber durch Sebastian Krohn per Abstauber nach Torwartabwehr auf 1:3 verkürzen (75.). Und mit etwas mehr Glück wäre Volkan Karagöz und Rihard Depers sogar noch der Anschlusstreffer gelungen. „Die Niederlage war zweifellos verdient“, so Oliver Madejski. „Meiner Mannschaft fehlte die richtige Einstellung. Im ersten Saisonspiel gegen den MSV Hamburg haben wir trotz der 1:2-Niederlage eine weitaus bessere Leistung gezeigt.“
Die Erwartungen am Gesundbrunnen halten sich nach dem Abstieg in Grenzen. Im Kader der völlig neu formierten Mannschaft stehen nicht weniger als 15 Kicker aus der inzwischen aufgelösten Kreisligatruppe, die in der vergangenen Saison lange mit um den Aufstieg kämpfte, am Schluss aber auf Platz vier zurückfiel, da bereits zahlreiche Akteure für die auseinander fallende „Erste“ benötigt wurden. Unter den weiteren Zugängen befindet sich mit Jörg Spiller, Felix Haas Sebastian Loether und Özgür Baytar eine vierköpfige Fraktion, die von Hansa 10 zum TuS wechselte.
Die Vorbereitung auf die neue Saison verlief nicht gerade optimal. „Es gab zu viele Urlauber, dass wir uns leider kaum richtig einspielen konnten“, bedauert Trainer Madejski. Im Pokal steht das Team mit Glück schon in der 4. Runde. Zweimal gab es ein Freilos. Gegen Düneberg wurde mit 3:2 gewonnen. „Ein spezielles Saisonziel haben wir nicht ausgegeben“, so der Coach. „Es geht uns zunächst einmal darum, schönen Fußball zu spielen. Natürlich möchten wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben.“
Nächster Gegner von TuS Hamburg ist auswärts TuS Aumühle. Anschließend gastiert die „Zweite“ des SC Vorwärts-Wacker am Grundbrunnen.
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