„Nicht mit Ruhm bekleckert“

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Mit vereinten Kräften versucht Ellerbeks Abwehr Svenja Rothenstein zu stoppen Foto: Thomas Hoyer
 
Die Handballerinnen des SC Hamm 02 streben einen guten Mittelfeldplatz an Foto: Hoyer

Hamms Handballerinnen siegen zuhause nur knapp über Ellerbeks „Dritte“

Von Thomas Hoyer
Hamm
Eine schwache Vorstellung boten die Handballerinen des SC Hamm 02 am vergangenen Sonntag beim knappen 14:13-Heimsieg über die „Dritte“ des TSV Ellerbek. Ein Spiel, das Jutta Vis, Trainerin des Aufsteigers als „Not gegen Elend“ bezeichnete. Mit den bisher erreichten 4:2 Punkten erwischte ihre Truppe in der Landesliga Gruppe 2 dennoch einen passablen Start.
Schon in der Anfangsphase zeigten beide Teams nur magere Kost. Erst nach fünf Minuten warf Melanie Tiedemann die Gastgeberinnen 1:0 in Führung. Zur Pause hieß es 7:5. Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie etwas spannender. Der TSV Ellerbek hatte zwischenzeitlich mit 9:8 beziehungsweise 13:11 die Nase vorne, doch stimmte beim SC Hamm wenigstens die Moral. Deshalb gelang es in der Schlussphase, das Spiel noch zu drehen. Beste Torschützinnen waren Svenja Skalnik und Aninia Schaube, die noch krankheitsgeschwächt nur für Siebenmeter eingewechselt wurde, mit je vier Treffern. „Wir haben uns heute wirklich nicht mit Ruhm bekleckert“, lautete das Fazit von Jutta Vis.
Im jetzt 17-köpfigen Aufgebot gab es vor Saisonbeginn einige Veränderungen. Nicht mehr dabei sind Lena Schmidt (aufgehört), Janneke Modest (pausiert verletzungsbedingt) und Stephanie Bindemann (beruflich nach Köln). Neu im Kader stehen gleich vier Damen, die vom ETV nach Hamm wechselten. Die beiden Rückraumspielerinnen Stefanie Saß und Marlene Simon sowie die flexibel einsatzbaren Jana Steinfurth und Ronja Bandusch, die aus der A-Jugend des ETV kommen, aber vorerst noch in der „Zweiten“ des SC Hamm 02 Spielpraxis sammeln sollen. Jetzt schon eine echte Verstärkung im Rückraum ist die Polin Dominica Czup, die bisher in jeder Partie mitwirkte. Erster Gegner des Aufsteigers war das zu den Favoriten zählende Team der HG Hamburg-Barmbek, dem am Ende deutlich mit 23:30 unterlag, nachdem es sieben Minuten vor Schluss nur 22:24 gestanden hatte. Besser lief es in der zweiten Partie gegen den BSV Buxtehude, die mit 24:19 gewonnen wurde. Nach 45 Minuten bereits mit zehn Toren in Führung liegend, baute das Team genau wie in der ersten Partie aber wieder etwas ab. „Sich den erneuten Aufstieg zum Ziel zu setzen, wäre nicht realistisch“, meint Jutta Vis. „Ich wäre mit einem guten Mittelfeldplatz zufrieden.“
Ebenfalls aufgestiegen war im Frühjahr die 2. Damen, die sich unter ihrem Trainer Norbert Muhlack den Klassenerhalt in der Kreisliga zum Ziel gesetzt hat. Aufgrund des großen Zulaufs konnte der SC Hamm 02 zur neuen Saison sogar noch eine 3. Damen melden, die in der untersten Liga, der Kreisklasse, antritt und bereits 18 Spielerinnen zählt. Trainiert wird das Team von Abteilungsleiterin Erika Schalitz.
Auch im Nachwuchsbereich, in dem der SC Hamm mit dem HSV eine Spielgemeinschaft bildet, ist der Zulauf groß. 120 Kinder gehen in neun Jugendteams auf Torejagd. Hinzukommen kommen drei Mini 0 Mannschaften, in denen die Jahrgänge 2007 bis 2010 das Handball-ABC erlernen. Trainingsstätte ist montags und mittwochs die Halle Sorbenstraße.

Mehr Infos bei Erika Schalitz, Telefon: 219 43 65
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