„Noch längst nicht tennismüde“

Anzeige
Die „Damen 50“ SG Öjendorf (v.l.): Anke Diekmann, Ingrid Werner, Myriam Allers-Witt, Siglinde Jäschke, Gabriela Röhr-Müller und Hania Piatek. Es fehlen Marianne v. Zmuda-Stein und Gisela Nissen Foto: Thomas Hoyer

Öjendorfer Tennisdamen haben Chancen auf die Vizemeisterschaft in der Oberliga

Von Thomas Hoyer
Öjendorf
Mit einem deutlichen 7:2-Erfolg über das Team der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) sicherten sich die „Tennisdamen 50“ der SG Öjendorf, ausnahmslos Spielerinnen des TV Gut-Heil Billstedt, die weitere Zugehö-rigkeit zur Oberliga. Bei einem Sieg in der letzten Partie am kommenden Sonntag in Niendorf winkt sogar noch der zweite Platz in der sechs Teams zählenden Staffel.
Nach zwei deutlichen Erfolgen über den SC Condor (9:0) und die TG Volksdorf-Wesenbalken (9:1) sowie einer 2:7-Niederlage gegen den Topfavoriten TTK Sachsenwald musste gegen die HNT noch ein Sieg her, um ganz sicher die Klasse zu halten. Mannschaftsführerin Gabriela Röhr-Müller und ihre Mitstreiterinnen ließen dann auch von Beginn an keine Zweifel daran auf-kommen, welches Team an diesem Tag die Nase vorn haben würde. Alle sechs Einzel wurden gewonnen, womit die Partie bereits vor den drei abschließenden Doppeln entschieden war. Während Ingrid Werner mit Partnerin Marianne v. Zmuda-Stein ihre letzte Auseinandersetzung gewann, mussten sich Hania Piatek/ Siglinde Jäscke und Anke Diekmann/ Gisela Nissen ihre jeweiligen Gegnerinnen geschlagen geben.
In seiner jetzigen Formation spielt das Team bereits seit 1993 zusammen. Anfangs als „Damen 30“ in der höchsten Hamburger Verbandsklasse, wo man einmal die Hamburger Meisterschaft errang. Einzige Ausnahme ist die jetzige Nummer Eins Myriam Allers-Witt, mit 55 Jahren jüngste Spielerin der Mannschaft, die erst in der Altersklasse „Damen 40“ zum Team stieß.

Viermal Hamburger Meister


Auch dank ihrer Mithilfe feierten die Billstedterinnen 2006, 2008, 2009 und zuletzt 2013 als Oberligaerster der Freiluftserie viermal den Hamburger Meistertitel. Zwischenzeitlich spielte man draußen und in der Halle sogar in der ersten überregionalen Klasse, der Nordliga, aus der das Team in der Winterrunde 2011 abstieg und für das Frühjahr nicht mehr meldete. „Die mit der Nordliga verbundenen Reisen nach Hannover, Kiel oder Bremen waren uns einfach zuviel“, so Ingrid Werner, ehrenamtliche Tennissportwartin des TV Gut-Heil Billstedt. Ans Aufhören denken die Spielerinnen, die ihre Ge-burtstage gemeinsam im Sportpark Öjendorf feiern und eine größere Ausfahrt im Jahr unternehmen, noch lange nicht. „Wir verstehen uns gut, kennen unsere Ecken und Kanten und wissen damit umzugehen“, so Ingrid Werner, 2013 Hamburger AK50-Vizemeisterin in der Halle. „Wir sind noch fit und noch längst nicht tennismüde!“
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige