Oststeinbeker SV erwischt schlechten Saisonstart

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Für sie lief im ersten Spiel nur wenig (hintere Reihe v.l.): Aimo Heilmann, Arne Kämpfer, Stephan Tischer, Hauke Saß; (vordere Reihe v.l.): Patrick Klose, Lars Loßin, Eric v. Porthan, Tobias Beiersdorf und Matthias Janssen Foto: Thomas Hoyer

Die Volleyball-Verbandsliga-Truppe verliert gegen HTBU und VG WiWa

Von Thomas Hoyer
Oststeinbek
Mit zwei Niederlagen erwischte die Volleyball-Verbandsliga-Truppe des Oststeinbeker SV einen schlechten Start in die neue Saison. Gegen die HTBU und die VG WiWa verlor die Mannschaft am ersten Doppelspieltag in der Halle Lerchenfeld 0:3 beziehungsweise 1:3. Erster Gegner des OSV in der auf zehn Teams reduzierten Liga war die gastgebende Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst. Die beiden ersten Punkte gehörten den Oststeinbekern, doch danach zeigte sich sehr schnell, dass die nicht in stärkster Besetzung angetretene Mannschaft noch zuviel Trainingsrückstand besitzt, um ihre große Erfahrung erfolgreich umzusetzen. Hinzu kam, dass Diagonalangreifer Lars Loßin als Zuspieler aushelfen musste, aber letztlich für keine richtige Konstanz sorgen konnte. In Durchgang eins zog man mit 18:25 deutlich den Kürzeren. Etwas besser lief es im zweiten Satz, der ebenfalls verloren ging (22:25). Danach schien es, als könnten die Oststeinbeker das Blatt wenden. Die Mannschaft lag zunächst mit mehreren Punkten in Führung. Als dem Gegner der Ausgleich zum 14:14 gelang, stemmte sich der OSV auch noch energisch gegen die Niederlage, aber schließlich musste man sich auch in Satz drei mit 23:25 geschlagen geben. Im zweiten Match des Nachmittags gegen die VG WiWa waren dann auch Rüdiger Barth, trotz seiner 44 Jahre immer noch einer der besten Zuspieler der Liga, und Jörn Schneider dabei, der als Libero agierte und der Annahme Sicherheit gab. Das Team präsentierte sich stärker als gegen die HTBU, verlor aber auch diese Partie letztlich mit 1:3 (23:25, 33:30, 21:25, 22:25). Im 18-köpfigen Kader der Oststeinbeker, die vergangene Saison hinter Aufsteiger GW Eimsbüttel und dem 1. VC Norderstedt einen passablen dritten Platz belegt hatten, nachdem es in der Serie zuvor überhaupt nicht gelaufen war, gab es kaum Veränderungen. Nur sporadisch als absoluter Notnagel stehen Mittelblocker Martin Kauffeldt, der mittlerweile in Köln arbeitet, und Zuspieler Sebastian Lemke, jetzt Trainer der 1. Herren, zur Verfügung. Neu im Aufgebot ist Michael Kopf, der zuletzt als Außenangreifer für den OSV in der 3. Liga Nord spielte. Die Vorbereitung auf die neue Saison hielt sich mit gerade einmal zwei Trainingseinheiten in absolut überschaubaren Dimensionen, sicher der Hauptgrund für den schlechten Saisonstart. Die große Erfahrung soll es bei den Oststeinbekern richten. Mit Hendrik Hofmann, Jan Burmester und Martin Hofmann stehen schließlich drei Akteure im Team, die 2005/2006 mit dem OSV in der 1. Bundesliga aufschlugen. „Uns fehlen sicher ein paar Trainingseinheiten zur Abstimmung, noch ist keiner richtig in Form“, räumt Abteilungsleiter Jan Schneider ein. „Wir sind aber mittlerweile fast alle über 40, da haben andere Dinge wie die Familie einfach mehr Gewicht. Das soll aber keineswegs heißen, dass wir nicht auch diese Saison wieder in der Spitzengruppe mitspielen möchten. Geht es beim Training eher gemütlich zu, sieht es auf dem Platz vis á vis mit dem Gegner ganz anders aus. Dann ist der Ehrgeiz da, und wir wollen auch gewinnen.“ Nächste Gegner des OSV sind am 8. Oktober auswärts der ETV und Ariana.
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