OSV-Damen hoffen auf Regionalliga

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Hintere Reihe (v.l.): Daniela Paukert, Michelle Alex, Kerrin Brüggemann, Luisa Boess, Lisa Nadolny, Julia Wanke, Jörg Förster; vordere Reihe (v.l.): Svenja Banse, Marie Fleischmann und Danijela Vukmann. Davor liegend Svenja Berger Foto: OSV
 
Volleyball-Abteilungsleiter Jan Schneider Foto: Hoyer

1. Volleyballspielerinnen des OSV suchen neuen Trainer und den Klassenerhalt

Von Thomas Hoyer
Oststeinbek
Die großen Höhepunkte blieben in der abgelaufenen Saison aus, doch unter dem Strich fällt die Bilanz der Volleyball-Abteilung im Oststeinbeker SV positiv aus. Die am höchsten spielende 1. Herren („Ostbek Pirates“) schloss die Saison in der 3. Liga Nord als Achter ab. Das Team um den ehemaligen Erstliga-Spieler Björn Domroese, der nach der letzten Serie von der Trainerbank wieder aufs Spielfeld wechselte, wurde erstmals von Timo Timpe sowie Sebastian Lemke betreut. Eine durchaus erfolgreiche Kombination, der aber eine bessere Platzierung versagt blieb, da die Halle in Oststeinbek wegen eines Wasserschadens fast fünf Monate gesperrt war und deshalb nur sehr eingeschränkt trainiert werden konnte. Zur neuen Serie soll die Mannschaft weiter mit jungen Talenten verstärkt werden, um langfristig wieder an das Tor zur 2. Bundesliga anzuklopfen.

Nachfolger für Förster gesucht

Den Klassenerhalt in der Regionalliga Nord zum Ziel gesetzt hatte sich die 1. Damen („Ostbek Cowgirls“) von Trainer Jörg Förster. Doch auch bei ihnen führten die eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten, eine Reihe von Verletzungen sowie der Abgang der ehemaligen Bundesligaspielerin Anne Domroese zum Zweitligisten 1. VC Stralsund zum Abstieg in die Verbandsliga Hamburg. Kapitänin Svenya Banse hofft dennoch auf den Verbleib in der Klasse, da ein Konkurrent möglicherweise zurückzieht. „Wir bereiten alles vor, um bei einer positiven Entscheidung Mitte Mai wieder in der Regionalliga antreten zu können“, so Svenja Banse. Unabhängig davon wird Trainer Jörg Förster aufgrund berufsbedingter Belastung nicht mehr zur Verfügung stehen, weshalb derzeit ein Nachfolger gesucht wird.

Dritter Platz für „Ostbek Cowboys“

Die 2. Herren des OSV, die berühmten „Ostbek Cowboys“ um Trainer Jörn „Schnippel“ Schneider erreichten in der höchsten Hamburger Spielklasse immerhin Platz drei. Bei der Mannschaft geht es nicht mehr um den großen sportlichen Erfolg. Nur einmal im Jahr ist das ganz anders: Wenn die Deutschen Senioren Meisterschaften stattfinden, diesmal am 3./4. Juni in Minden, bei denen sich die besten zwölf deutschen Teams aus der Altersklasse über 41 Jahre messen. Ein solches Ereignis lässt sich auch die Volleyball-Legende Kay Lühr (54) nicht entgehen, der dem Punktspielstress mittlerweile ade gesagt hat. Auch bei den 2. Damen und 3. Herren, die in der Landesliga antreten, lief es recht gut. Die von Hartmut Hinze trainierten Männer besaßen am vergangenen Sonntag die Chance, im Relegationsspiel gegen den Altonaer FC, den Aufstieg in die Verbandsliga perfekt zu machen (das Ergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor), während die Frauen unter Trainer Ben van Impelen die Saison im Mittelfeld beendeten. Spartenleiter Jan Schneider ist stolz auf „seine“ Abteilung: „Seit 1999 haben wir mit den Herren immer mindestens in der dritthöchsten deutschen Spielklasse aufgeschlagen, davon sieben Jahre auch in der 1. und 2. Bundesliga. Dabei ist es uns stets gelungen, auch eine funktionierende Jugendabteilung zu behalten. Das schafft kaum ein anderer Verein“.
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