Schach mit Bundestrainer

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Bundestrainer Dorian Rogozenco (2.v.r.) erklärt den Schülern das taktische Vorgehen beim Schach. Seine Tipps können die jungen Spieler in ihr Wissen einbauen Foto: kg
Hamburg: Sporthalle Horner Weg 164 (Wichern-Schule) |

Dorian Rogozenco gibt Wichern-Schülern in Hamburg-Horn Unterricht

Von Karen Grell
Horn
An der Wichern-Schule gibt es viele schachbegeisterte Schüler, die regelmäßig auch beim Turnier „Linkes gegen rechtes Alsterufer“ antreten. In der vergangenen Woche fand im Wichern-Forum nun für diese Schüler der Schach AG mal ein ganz besonderes Training statt: Dorian Rogozenco, der Bundestrainer der deutschen Schach-Nationalmannschaft, hat zusammen mit den Schach-Freaks trainiert und jede Menge hilfreicher Tipps da gelassen.

Internationaler Großmeister

Bereits seit 1996 ist Dorian Rogozenco internationaler Großmeister und seit fünf Jahren nun schon der Trainer der deutschen Nationalmannschaft. „Das war natürlich super, mal einen Profi befragen zu können“, meint auch Johanna (12), die bestätigt, dass Schach auf gar keinen Fall nur ein Spiel für Jungen ist. „Ich mag eigentlich alle Brettspiele, aber beim Schach ist die Herausforderung noch mal eine ganz andere“. Das finden auch die Jungen, die immer noch in der Mehrzahl sind, wenn es in den Schachunterricht geht. Sanjai (11) hat wahnsinnig viel Spaß am Schach, „weil man taktisch vorgehen und viel nachdenken muss“. Lehrer Till Teuber hat die Schach AG schon vor über 25 Jahren gegründet und findet immer wieder genügend Schüler, die Lust am „Run auf den König“ haben. „Hier gibt es keine Lösung mehr, das ist Schach – Matt“, lacht Sanjai, der die Erklärungen des Trainers an der Schautafel haargenau verfolgt. Beim Schach müsse man eben immer schon viele Schritte vorausdenken und genau das mache das Spiel so interessant. „Toll wäre“, hofft Johanna, „wenn noch ein paar mehr Mädchen zur Schach AG kommen würden“. Langweilig werde das Spiel eigentlich nie, weil „kein Spiel wie das andere ist und auch jeder Gegner immer wieder neu durchschaut werden muss, um ihn zu besiegen“. Der Bundestrainer ist sich sicher: „Hier wachsen die neuen Schachmeister heran“.
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