Störtebeker SV siegt im Hamburger Spitzenspiel

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Störtebekers Vincent Butcher (l.) versucht Khaibar Ibrahimi das Leder abzujagen
 
Billstedts Trainer Patric Hoffmann (l.) und sein „Co“ Olaf Büttner strahlen nicht gerade Zuversicht aus. Ihr Team liegt 1:2 zurück Fotos: Thomas Hoyer

2:1 gegen SV Billstedt-Horn. Sehr gute Partie mit Bezirksliganiveau

Von Thomas Hoyer
Hamburg. Mit einem 2:1-Sieg im Spitzenspiel gegen die SV Billstedt-Horn baute der Störtebeker SV seine Tabellenführung in der Kreisliga 4 auf drei Punkte aus, wobei Verfolger Tonndorf-Lohe allerdings noch eine Partie weniger bestritten hat.
Das hart umkämpfte Match begann mit einem Blitzstart der Piraten. Bereits in der 4.Minute traf Gani Boyatan das Leder perfekt. Sein 20m-Schuss im langen Winkel ein. Die Bill-stedter ließen sich jedoch davon nicht beeindrucken, erspielten sich in der Folge Feldvorteile und besaßen in der 16.Minute ihre erste Chance, als Marco Pflug nach weitem Pass von Christopher Tian an Störtebekers Keeper Emma Djiokeng scheiterte.
Der zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente Ausgleich fiel in der 31.Minute. Nach einer Ecke konnte Djiokeng einen Schuss von Moritz Weber noch abwehren, doch beim Nachschuss von Tian aus sechs Metern war Störtebekers sehr guter Keeper machtlos. Die letzte Phase vor der Pause gehörte dann den Gästen. Ein Kopfball von Georgios Tzahanis verfehlte nur knapp das Billstedter Tor (37.). Zwei Minuten vor dem Seitenwechsel ging es dann richtig turbulent zu. Zunächst trifft Can Köse nur den Pfosten, den Nachschuss kann Billstedts Torhüter Wolfram Fuchs parieren. Der Ball landet bei Boyatan, der sofort abzieht, doch diesmal rettet Jan-Henning Schröder auf der Linie. Bei der anschließenden Ecke hatten die Platzherren ebenfalls Glück, dass es nicht 1:2 hieß. Nach der Pause entwickelte sich eine hitzige, phasenweise auch hektische Partie, in der Marco Pflug nach Vorarbeit von Khaibar Ibrahimi am entgegenstürzenden Torwart scheiterte (53.).
Die Gäste machten es besser: Ein 18m-Freistoß aus halblinker Position vor dem Billstedter Tor schoss der eingewechselte Christoph Aydin flach in den Strafraum. Das Leder passierte Freund und landete ohne Berührung eines Spielers in den Maschen (62.). Nur drei Minuten später hatte Ibrahimi den erneuten Ausgleich auf dem Fuß, doch rettete David Bajerski für seinen bereits geschlagenen Keeper, indem er den halbhohen Schuss mit dem Körper abblockte. Die Platzherren warfen noch einmal ihre Kampfkraft in die Waagschale. In der 67. Minute scheiterte Bunjamin Balcik an Schlussmann Djiokeng, der gerade noch rechtzeitig in sein Tor zurückgekehrt war, nachdem er zuvor vergeblich versucht hatte 13 Meter vor seinem Gehäuse gegen Ibrahimi zu klären. Damit aber hatten die Platzherren ihr Pulver verschossen. Der Gegner kam noch zwei Chancen, wobei Sebastian Krohn nur die Oberkante der Latte traf (80.). In der Nachspielzeit sah auf Billstedter Seite Balcik nach Foulspiel Gelb-Rot.
„Wir haben heute ein sehr gutes Spiel auf Bezirksliganiveau gesehen. Beide Teams haben im Gegensatz zum Schiedsrichtergespann, das nicht seinen besten Tag hatte, eine starke Leistung gezeigt“, so Störtebekers Ligamanager Christian Chodura. Patric Hoffmann, Trainer der SV Billstedt-Horn, sprach ebenfalls von einer guten Partie, trauerte aber den vergebenen Chancen nach: „Das war heute unser Manko. Das Spiel hätten wir nicht zu verlieren brauchen.“
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